Bundesliga

HSG München eröffnet Bundesligafinale mit zwei Mannschaften

HSG München eröffnet Bundesligafinale mit zwei Mannschaften

13.02.2016 – Eine absolute Premiere in der Geschichte der höchsten deutschen Wettkampfklasse des Sportschießens gab es zur Eröffnung des Bundesligafinales Luftgewehr und Luftpistole in Rotenburg an der Fulda. Zwei Mannschaften der HSG München standen zeitgleich im Viertelfinale und läuteten die Veranstaltung in Göbel Hotels Arena ein.

Die Münchner Teams waren jeweils als Spitzenreiter der Bundesliga Gruppe Süd ins Viertelfinale eingezogen und galten bei den Experten als leichte Favoriten. Während die Gewehrmannschaft gegen den TuS Hilgert beim 4:1-Erfolg diesen Status bestätigen konnte, kam für das Pistolenteam aus der bayerischen Landeshauptstadt gegen den fünfmaligen Meister PSV Olympia Berlin mit 1:4 das frühe Aus.

Bis auf Spitzenschützin Olena Kostevych (München/Foto links), die ihren Wettkampf gegen Wojciech Knapik (Berlin/Foto rechts) an Position eins mit 389:381 klar gewann, schwächelten alle anderen Schützen der HSG. Munkhbayar Dorjsuren verlor gegen Altmeister Uwe Potteck klar mit 373:383, Arben Kucana brachte sich in höchste Zeitnot und verlor in der letzten Serie, als ihm die Minuten fehlten, noch gegen Florian Schmidt mit 376:378.

Da auch Andreas Heise gegen Torsten Dworzak beim 374:379 heute keine Chance hatte, war der entscheidende dritte Punkt für Berlin gewonnen, bevor Josefin Eder gegen Tobias Heider ihren Vorsprung ins Ziel rettete und mit 375:372 gewann.

Auch im Match mit dem Luftgewehr waren die Münchner nicht von Beginn an auf der Siegerstraße, sondern mussten bis zum Schluss um den Einzug ins Halbfinale bangen. Theresa Schwendner machte früh mit 391:386 gegen Melanie Großmann an Position fünf den ersten Punkt für die Bayern.

Auch Mario Nittel bezwang Stephan Martz mit 391:389 und holte das 2:0 für die HSG München. An Position zwei hatte Selina Gschwandtner mit 394 Ringen bereits ausgeschossen, aber Julia Palm hätte die Münchnerin noch erreichen können. Eine Neun im vorletzten Schuss beendete auch diese Hoffnung und somit ging der dritte Punkt beim 394:393 für Selina Gschwandtner an die HSG.

Auch an der Spitzenposition konnte sich Nina-Laura Kreutzer gegen Manuela Felix knapp mit 394:393 durchsetzen. Für den TuS Hilgert, der auf seine Spitzenschützin Petra Zublasing verzichten musste, die in den USA auf einem Trainingslehrgang weilte, war an Position vier Erich Schmul mit 390:389 gegen Tino Mohaupt erfolgreich und sicherte seiner Mannschaft den Ehrenpunkt.

Alle Ergebnisse des Bundesligafinales in Rotenburg finden Sie über diesen Link.

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