Bundesliga

Der SV Uetze verliert den finalen Kampf um den Klassenerhalt

Der SV Uetze verliert den finalen Kampf um den Klassenerhalt

08.01.2018 – Aufsteiger SV Uetze war am sechsten und letzten Wettkampfwochenende der Bundesliga Luftpistole Gruppe Nord zum Siegen verdammt, um sich in letzter Sekunde noch den Klassenerhalt zu sichern. Doch sowohl beim 1:4 gegen Fahrdorf als auch dem 2:3 gegen Berlin misslang das Unterfangen, so dass das Team die Sportschützen Pier beim Gang in die zweite Liga begleiten muss.

Besonders gegen Berlin hatte Uetze noch die Chance auf den Sieg, nachdem Sander Nooij (Foto) gegen Florian Schmidt und Katharina Hempel gegen Josefin Eder ihre Matches gedreht und aus der 0:5-Hochrechnung ein 2:3 gemacht hatten. Doch der dritte Punkt blieb Marit Albrecht im Duell mit Altmeister Uwe Potteck beim knappen 369:371 versagt, so dass der Abstieg der Niedersachsen feststand.

Alle anderen Abstiegskandidaten profitierten von Uetzes Niederlagen, insbesondere die Sportschützen Raesfeld, die mit 1:4 und 0:5 gegen Berlin und Braunschweig verloren und bei einem Uetzer Erfolg Pier in die zweite Liga hätten begleiten müssen. Pier sorgte nach dem 0:5 gegen Gastgeber Kriftel zum Abschluss mit dem 3:2 über Schirumer Leegmoor noch für ein versöhnliches Ende seiner ersten Erstligasaison. Die Ostfriesen wiederum hatten sich am Vortag durch das 4:1 über Dasbach aus eigener Kraft vor dem Abstieg gerettet. Die SSG Teutoburger Wald war ebenfalls gerettet und konnte die 2:3- und 0:5-Niederlagen gegen Bassum und Kriftel gelassen hinnehmen.

An der Spitze hielten sich unangefochten die Braunschweiger, die mit 4:1 gegen Gastgeber Wathlingen und 5:0 gegen Raesfeld gewannen, und Kriftel, das zwei Mal mit 5:0 über Pier und Teutoburger Wald siegte. Deren Spitzenschützen Oleg Omelschuk und Olympiasieger Christian Reitz trafen jeweils einmal hervorragende 393 Ringe. Braunschweig tritt damit im Viertelfinale am 3. Februar in Paderborn auf Rekordmeister SGi Waldenburg, Kriftel wird sich mit dem Meister von 2016, dem SV Waldkirch messen.

Ihre letzten Hürden auf dem Weg ins Finale übersprangen auch PSV Olympia Berlin und der SV Bassum problemlos. Berlin gewann mit 4:1 gegen Raesfeld und 3:2 gegen Uetze, Bassum bezwang erst Teutoburger Wald mit 3:2 und am Sonntag Falke Dasbach ebenfalls mit 3:2. Als Tabellendritter treffen die Berliner damit auf den Südzweiten, Titelverteidiger SV Kelheim-Gmünd, während sich Bassum mit dem ungeschlagenen Südmeister Ludwigsburg auseinander setzen muss.

Freischütz Wathlingen hatte sich durch das 4:1 über Fahrdorf am Sonntag von den eigenen Fans für diese Saison als Sechster verabschiedet. Die überraschend starken Fahrdorfer, die am Samstag Uetze mit 4:1 bezwungen hatten, blieben auf Rang fünf. Schirumer Leegmoor war mit Rang sieben hochzufrieden, und auch beim Achten SV Falke Dasbach blickten die Akteure trotz der 1:4- und 2:3-Abschlussniederlagen gegen Schirumer Leegmoor und Bassum zufrieden auf die Saison zurück.