Frauen im Deutschen Schützenbund

Im Deutschen Schützenbund sind ca. 320.000 Frauen in Schützenvereinen organisiert. Frauen sind somit nicht nur passive Mitglieder, sondern greifen aktiv in den schießsportlichen Ablauf ein. In Vereinen engagieren sie sich in vielschichtiger Weise an der Gestaltung des Vereinslebens.

In den letzten Jahren haben Olympiasiegerinnen, Welt- und Europameisterinnen aus Deutschland immer wieder gezeigt, wie gut sich die besten Frauen des DSB auf internationaler Ebene in Szene setzen können.

Leitung und Organisation der Frauenarbeit im Deutschen Schützenbund

Die Arbeit der Frauen im Deutschen Schützenbund wird über die Funktion der Bundesfrauenbeauftragten geplant und koordiniert. Zusammen mit ihrer Stellvertreterin und einem Planungsausschuss verantwortet sie alle Aktivitäten der Frauen auf internationaler Ebene.

Über die Landesdamenleiterinnen bis zu den Vereinsdamenleiterinnen wird ein Netz gebildet, in dem Informationen und Synergieeffekte jederzeit genutzt werden können. Die Bundesfrauenbeauftragte wird von den Landesdamenleiterinnen alle vier Jahre neu gewählt. Zusammen mit dem Planungsausschuss erarbeitet sie Strukturen für die Frauen im Deutschen Schützenbund. Dabei geht es um die Gewinnung und Ausbildung von Frauen für ein Ehrenamt oder die sportliche Förderung von Schützinnen auf nationaler Ebene. Öffentlichkeitsarbeit, Werbung für den Frauen-Schießsport und die Gewinnung von neuen Frauen als Mitglieder in den Vereinen gehören mit zu den wichtigsten Aufgaben.