Weltcup

Weltcup Acapulco: Erster Weltcup für Flintenschützen

08.03.2019 14:00

Nach den Gewehr- und Pistolenschützen, die in Neu Delhi ihren Weltcup-Auftakt in diesem Jahr hatten, sind nun die Flintenschützen des DSB an der Reihe. Vom 17. bis 25. März schießen die Trap- und Skeet-Athleten um Platzierungen, Finalteilnahmen und Quotenplätze für Tokio 2020.

Das Ziel der Bundestrainer Uwe Möller (Trap) und Axel Krämer (Skeet) ist klar: „Die Finalteilnahme ist die Grundvoraussetzung für den Gewinn eines Quotenplatzes“, sagt Möller und Kollege Krämer ergänzt: „Von den sechs Sportlern möchten wir wenigstens einen Sportler im Finale sehen!“

Dafür haben die Schützen bereits einiges auf sich genommen. Im Oktober begann die Vorbereitung mit einem 300-Scheeiben-Wettkamf in Suhl, anschließend gab es Klima-Trainingslager auf Malta bzw. in Al Ain/Vereinigte Arabische Emirate. Das Ziel: Technikstabilisierung! „Unsere Leistungsdiagnostik hat uns eine unzureichende Technikstabilisierung im vergangenen Jahr bestätigt, das IAT Leipzig gab an, dass mindestens ein Belastungsumfang von 5000 Scheiben vor den ersten entscheidenden Wettkämpfen absolviert sein muss“, verdeutlicht Krämer die Erkenntnisse aus dem Vorjahr und schiebt nach. "Im Moment liegen wir bei einem Belastungsschnitt unseres Kernteams bei 6500 Scheiben seit November 2018!"

Die Vorbereitung scheint gelungen. Andreas Löw wurde bei einem Wettkampf auf Zypern mit 119 Treffern und einem guten Finale Zweiter, die Skeet-Männer schossen konstant hoch.

Das deutsche Team in Acapulco

Trap: Katrin Quooß, Bettina Valdorf, Christiane Göhring, Katrin Murche (MQS), Paul Pigorsch, Andreas Löw, Marco Kross, Karl Barthel (MQS)

Uwe Möller (Bundestrainer), Karsten Beth (Assistenztrainer)

Skeet: Vanessa Hauff, Nadine Messerschmidt, Katrin Wieslhuber, Nele Wißmer (MQS), Tilo Schreier, Sven Korte, Felix Haase, Vincent Haaga (MQS)

Axel Krämer (Bundestrainer), Jürgen Raabe (Assistenztrainer)