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DSB-Ehrenmitglied Peter Rebsch verstorben

DSB-Ehrenmitglied Peter Rebsch verstorben

18.09.2007 – Plötzlich und unerwartet verstarb das Ehrenmitglied des Deutschen Schützenbundes, Peter Rebsch, am 16. September 2007 im Alter von 69 Jahren.

Über Jahrzehnte war der Berliner dem Schützenwesen und dem Schießsport aufs engste verbunden. Das Mitglied der Schützengilde zu Spandau 1334 war in seiner aktiven Zeit mehrfacher Berliner Meister mit dem Luftgewehr und dem Zimmerstutzen und Medaillengewinner bei Deutschen Meisterschaften.

Im Jahre 1969 wurde Peter Rebsch zum Sportleiter des Schützenverbandes Berlin-Brandenburg gewählt. Im Deutschen Schützenbund war er zunächst von 1970 bis 1973 Beisitzer im DSB-Präsidium, dann DSB-Vizepräsident von 1973 bis 1982. Ab 1982 war er Vorsitzender des Satzungsausschusses.

Bei den Olympischen Spielen 1972 in München lag die Organisation für das Gewehr- und Pistolenschießen in seinen Händen. Das Nationale Olympische Komitee für Deutschland beauftragte ihn 1976 bei den Spielen in Montreal mit der Mannschaftsführung der deutschen Schützen.

„Peter Rebsch unterstreicht bei jeder sich bietenden Gelegenheit seine Verbundenheit mit dem Deutschen Schützenbund und ganz besonders mit seinen Berliner Schützenbrüdern und –schwestern.“ So stand es 1988 in der Deutschen Schützenzeitung. Neben seinen Tätigkeiten im Deutschen Schützenbund engagierte sich der Berliner in seinem Landessportbund und im Deutschen Jagdschutzverband.

Nach dem zweiten Staatsexamen arbeitete der Jurist bei einer Versicherungsanstalt. 1979 wurde Peter Rebsch zum Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin und am 11. Juni 1981 zu dessen Präsidenten gewählt. Dieses Amt hatte er bis zum März 1989 inne. Danach gehörte er dem Abgeordnetenhaus noch bis 1995 an.

Der Deutsche Schützenbund zeichnete Peter Rebsch 1973 mit dem Goldenen Ehrenkreuz aus. Im Jahre 1977 erhielt er aufgrund seiner besonderen Verdienste und Erfolge um das Schützenwesen den Ehrenring des DSB und 1984 die Ehrenmitgliedschaft des Deutschen Schützenbundes.

Foto: Ferdinand Sachse