Bundesliga

Sportschützen aus Fahrdorf wollen ins Finale nach Coburg

Sportschützen aus Fahrdorf wollen ins Finale nach Coburg

10.09.2009 – Am Samstag, den 17. Oktober 2009, fallen in der Bundesliga Luftpistole Gruppe Nord die ersten Wettkampfschüsse. Damit wird die dreizehnte Saison seit Beginn im Jahre 1997 eröffnet. Ein Gastgeber zum Auftakt der Bundesligasaison sind die Sportschützen aus Fahrdorf, die ihre Wettkämpfe in der Sporthalle in Böklund austragen. Die Gegner zum diesjährigen Saisonauftakt sind die beiden Sachsenteams Dresden und Neustadt.

Gegen Dresden steht für Fahrdorf ein deutlicher 4:1 Sieg aus der letzten Saison auf dem Papier. Neu im Fahrdorfer Team ist Sven Freier, der bisher für Bremen/Bassum an den Start gegangen war. Wie die Mannschaftsaufstellung in der ersten Begegnung sein wird, ist noch an den Positionen drei bis fünf völlig offen. Gesetzt sind lediglich Fahrdorfs Nummer eins, Anders Bonander (Foto), sowie Erich Moll und Stefan Vollertsen. Um die zwei weiteren Mannschaftsplätze müssen sich noch Neuzugang Sven Freier, Konstantin Naumow und Marius Sommer in einigen Ausscheidungswettkämpfen behaupten.    

Zielsetzung der Fahrdorfer, so Trainer Karl-Heinz Wolff, ist in diesem Jahr das Erreichen des Finales in Coburg. Dies ist den Fahrdorfer Schützen in Ihrer siebenjährigen ununterbrochenen Zugehörigkeit in der höchsten deutschen Liga im Sportschießen bisher zweimal gelungen. 

Mit der Einführung der Bundesliga in seiner jetzigen attraktiven Form konnten sich die Schützen aus Fahrdorf in den vergangenen Jahren bei Zuschauern und Medien eine gehobene Aufmerksamkeit sichern, denn die Wettkämpfe werden nicht mehr auf dem heimischen Schießstand, der oft keinen ausreichenden Platz und keine optimale Sicht auf das Geschehen bietet, sondern wie in Böklund meist in öffentlichen Sporthallen ausgetragen, wo die Besucher auf komfortable und moderne Bedingungen treffen.

"Die Atmosphäre in der Bundesliga ist einfach phantastisch", berichtet Trainer Karl-Heinz Wolff, „und dies hören wir nicht nur von Besuchern, sondern auch von den Schützinnen und Schützen selbst. Es ist schon ein Wahnsinn, wenn hinter einem das Publikum so richtig tobt. Das treibt einen dann zu noch mehr Leistung an."