Weltcup

Weltcup Mexiko: Reitz erneut auf Finalkurs

Weltcup Mexiko: Reitz erneut auf Finalkurs

08.03.2018 – Olympiasieger Christian Reitz liegt nach dem ersten Teil der Qualifikation im Schnellfeuer-Wettbewerb beim ISSF Weltcup in Guadalajara/MEX auf Finalkurs, Oliver Geis und Aaron Sauter haben das Ziel ebenfalls noch vor Augen.

Reitz schoss 292 Ringe und rangiert damit auf Platz vier, drei Ringe hinter dem Führenden Franzosen Bessaguet. Geis und Sauter erzielten 286 Ringe und müssen fünf Ringe auf den letzten Finalplatz aufholen. Christian Freckmann zeigte (außer Konkurrenz, MQS) mit 284 Ringen sein Potenzial. Die zweite Serie der 30 Schuss wird - wie auch das Finale der besten sechs Schützen - am 8. März ausgetragen. Schon vor dem Wettkampf hatte Bundestrainer Detlev Glenz hohe Ziele gesteckt: „Wir wollen – wie bisher auch – bei jedem Weltcup mit mindestens einem Sportler ins Finale der besten sechs Schützen und möglichst auch gewinnen oder auf dem Treppchen stehen!“

Trap-Schützen sammeln Erfahrung

"Wir wollen uns besser präsentieren als bei den Einzelentscheidungen, hauptsächlich aber Erfahrungen sammeln und den Ablauf dieses neuen olympischen Wettkampfformates kennenlernen", hatte Bundestrainer Uwe Möller vor dem Mixed-Wettbewerb im Trap gesagt. Erfahrung wurde gesammelt, leistungsmäßig gab es für die Teams Christiane Göhring/Marco Kroß (17. Platz, 126 Scheiben) und Bettina Valdorf/Philipp Hermes (18. Platz, 124 Scheiben) noch viel Luft nach oben. Satte 13 Scheiben (bei insgesamt 150 Schuss) fehlten zum sechsten und damit letzten Finalplatz. Umso wichtiger ist es, dass Leistungsdiagnostiker Eberhard Nixdorf vor Ort war, die Eindrücke filmte und digital für die deutschen Schützen und Trainer aufbereiten wird.

Mit den Plätzen 21 durch Marco Kroß (115 Treffer) und 46 durch Philipp Hermes (104 Treffer) hatten die beiden Trap-Schützen zuvor ihren Einzel-Wettkampf abgeschlossen. Kross fehlten damit fünf Scheiben zum Finaleinzug, doch vor allem die ansteigende Form im zweiten Teil des zweitägigen Wettkampfes lässt auch Bundestrainer Uwe Möller hoffen: „Marco bot eine ansprechende Leistung. Mit seinen Serien von 23, 22 und 25 Scheiben kam er auf 70 Treffer am zweiten Wettkampftag. Besonders die makellose letzte Serie schoss er „voll“, er benötigte nur einmal den zweiten Schuss. Insgesamt hat er sich bei seinem ersten Weltcupeinsatz ganz achtbar geschlagen. Und auch bei Philipp war die letzte Serie mit 24 getroffenen Scheiben die Beste des ganzen Wettkampfes.“

 

Das deutsche Team in Mexiko

  • Pistole: Sandra Reitz, Michelle Skeries, Julia Hochmuth, Doreen Vennekamp, Michael Schwald, Philipp Grimm, Christian Reitz
  • Schnellfeuerpistole: Christian Reitz, Oliver Geis, Aaron Sauter, Christian Freckmann
  • Gewehr: Andreas Geuther, Maximilian Wolf, Jolyn Beer, Selina Gschwandtner, Beate Köstel, Eva Rösken
  • Trap: Philipp Hermes, Marco Kroß, Christiane Göhring, Bettina Valdorf
  • Skeet: Vincent Haaga, Felix Haase, Katrin Wieslhuber, Nele Wißmer

Trainer & Betreuer

Jan-Erik Aeply (Pistole)
Detlef Glenz (Schnellfeuerpistole)
Claus-Dieter Roth (Gewehr)
Uwe Möller (Trap)
Axel Krämer (Skeet)
Eberhard Nixdorf (Leistungsdiagnostiker)
Felix Rinke (Physiotherapeut)