Weltcup

Weltcup Fort Benning: Vennekamp und Reitz stark

Weltcup Fort Benning: Vennekamp und Reitz stark

11.05.2018 – Doreen Vennekamp und Sandra Reitz haben beim Weltcup in Fort Benning/USA für das erste Highlight aus deutscher Sicht gesorgt. Die beiden Pistolen-Schützinnen zogen ins Finale mit der Sportpistole ein und belegten dort die Plätze vier (Vennekamp) und sechs (Reitz).

Pistole: Reitz holt dritten TTT-Platz

"Die Vorkampfergebnisse waren völlig in Ordnung. Nach dem tollen Auftakt mit fünf Treffern hat bei Sandra die folgende Nuller-Serie noch mehr verhindert. Doreen hat im Finale super gekämpft und die Medaille nur um einen Treffer verpasst. Insgesamt zwei tolle Ergebnisse", sagte Trainer Daniel Barner.

Im Vorwettkampf hatte sich Vennekamp mit 581 Ringen souverän als Sechste (287 & 294), Reitz mit 577 Ringen (290 & 287) knapp als Achte für das Finale qualifiziert. Josefin Eder verpasste dieses als 13. mit 574 Ringen (280 & 294) um drei Ringe. Reitz hat sich damit nach der Luftpistole und dem Mixed Luftpistole den dritten Top Team Tokio-Status gesichert und kann im Fall von gewonnenen Quotenplätzen dreimal in der internen Qualifikation um einen Platz für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio kämpfen.

Bei den Männern gab es im Luftpistolen-Wettkampf keinen deutschen Finalteilnehmer. Für den Finaleinzug hätten Philipp Käfer (21. Platz, 575), Michael Heise (29. Platz, 570) und Tobias Piechaczek (44. Platz, 563) 579 Ringe schießen müssen.

Gewehr: Beer muss Anreise Tribut zollen

Im Gewehrbereich wurden die Finalplätze verfehlt. Jolyn Beer verpasste als Qualifikations-11. mit 625,4 Ringen das Finale mit dem Luftgewehr nur um 1,4 Ringe - die ersten zwei Serien waren ausschlaggebend, aber auch nachvollziehbar: "Durch die Flugstreichung hat Jolyn den Wettkampf ohne PET (Pre Event Training, Anm. d. Red.) antreten müssen, ihre letzten vier Serien waren klar auf Finalniveau", sagte Bundestrainer Claus-Dieter Roth. Beer musste verspätet in die USA anreisen, weil ein Anschlussflug gestrichen worden war. Selina Gschwandtner wurde 17. (624,1), Isabella Straub 19. (623,9). "Das war ein solider Wettkampf, es fehlten mindestens drei Ringe zum Finaleinzug", kommentierte Roth.

André Link belegte in der Qualifikation im Dreistellungskampf den 13. Platz (1167 - 386/397/384) - für den Finaleinzug benötigte man 1173 Ringe, David Koenders spielte als 43. mit 1143 Ringen (377/394/372) keine Rolle bei der Vergabe der Finalplätze.

 

Das deutsche Team in Fort Benning

  • Pistole: Josefin Eder, Sandra Reitz, Julia Hochmuth, Doreen Vennekamp, Michael Heise, Philipp Käfer, Tobias Piechaczek
  • Schnellfeuerpistole: Mathias Putzmann, Emanuel Müller, Maximilian Schenk
  • Gewehr: Jolyn Beer, Lisa Müller, Selina Gschwandtner, Isabella Straub, André Link, David Koenders, Julian Justus (LG)

Trainer & Betreuer

  • Claus-Dieter Roth (Gewehr)
  • Detlef Glenz (Schnellfeuerpistole)
  • Daniel Barner (Pistole)