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Target Sprint: Hervorragende Leistungen der DSB-Athleten in Italien

Target Sprint: Hervorragende Leistungen der DSB-Athleten in Italien

06.06.2018 – Vom 1. bis 3. Juni war eine Auswahl des deutschen Target Sprint-Kaders zur Walter Trophy in Auer/Südtirol. Dabei kam es zum ersten internationalen Vergleich dieser Saison mit Athleten aus Italien, Großbritannien, Serbien & Ungarn.

Die deutschen Teilnehmer/Innen gingen in den Altersklassen Juniorinnen/ Junioren sowie Frauen/Männer mit insgesamt 13 Athleten an den Start. In den Vorläufen konnten sich am Samstagvormittag alle deutschen Athleten für die Finals qualifizieren, welche bei hochsommerlichen Temperaturen am Nachmittag ausgetragen wurden. Den Anfang machten die Juniorinnen Edith Buschsieweke, Madlen Guggenmos, Annika Kroiß und Tabea Torba. Mit hohem Anfangstempo konnten die deutschen Mädchen die internationale Konkurrenz bereits auf der ersten Runde unter Druck setzen und dann am Schießstand bei leicht windigen Bedingungen ihre Stärke ausspielen. In einem spannenden Finale konnte sich Madlen Guggenmos (05:01) vor Edith Buschsieweke (05:24) und Annika Kroiß (05:32) durchsetzen. Tabea Torba folgte in einer Zeit von 05:39 und machte somit den deutschen 4-fach (!) Erfolg perfekt.

Bei den Junioren mussten sich Felix Elsner und Philipp Mast dem Italiener Giovanni Pezzi (04:32) geschlagen geben, der mit einer souveränen Leistung am Schießstand den Sieg für Italien holen konnte. Philipp Mast erkämpfte sich mit einer Zeit von 04:34 Minuten den 2. Platz und Felix Elsner (04:43) komplettierte das Podest mit einer eindrucksvollen Aufholjagd auf der Schlussrunde. Philip Usbeck (04:58) belegte trotz kleiner Probleme am Schießstand einen guten 5. Platz.

Im Frauenrennen konnten sich die beiden deutschen Starterinnen Jana Landwehr und Anita Flack gleich zu Beginn des Rennens von der Konkurrenz absetzen. Einige Fehlschüsse im 2. Schießen, aufgrund heftiger Windböen, machten das Rennen nochmals spannend. Letztlich konnte Jana Landwehr (05:16) das Rennen vor ihrer Teamkameradin Anita Flack (05:16) und der Britin Rachel McManus (05:23) für sich entscheiden.

Beim abschließenden Männerrennen gingen Thomas Haslinger, Dominik Hermle, Michael Herr und Sven Müller für Deutschland ins Rennen. Sven Müller konnte sich bereits auf der ersten Runde mit hohem Angangstempo vom Feld distanzieren und holte sich am Ende mit einer Zeit von 04:31 den Sieg in dieser Klasse. Dominik Hermle (04:32) platzierte sich dahinter auf Rang 2. Thomas Haslinger (04:36) und Michael Herr (04:41) - welcher aufgrund eines Waffendefekts kurz vor dem Start auf eine Ersatzwaffe zurückgreifen musste - reihten sich hinter dem Italiener Alessio Distefano auf den Plätzen 4 und 5 ein.

Die Ergebnisse sprechen für ein hohes sportliches Niveau des deutschen Teams, auf dem in den kommenden (inter-) nationalen Wettkämpfen in Hannover (09.06.) und Suhl (22.-24.6.) aufgebaut werden kann. In Suhl findet die ISSF World Tour und die DM statt.