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DSB: Natascha Hiltrop wird erste Sport-Inklusionsmanagerin

DSB: Natascha Hiltrop wird erste Sport-Inklusionsmanagerin

19.06.2018 – Premiere im Deutschen Schützenbund: Natascha Hiltrop wird erste Sport-Inklusionsmanagerin des DSB und beginnt ihre Tätigkeit am 1. Juli 2018 auf der Bundesgeschäftsstelle in Wiesbaden.

Hiltrop ist eine, die sich bestens mit Inklusion und dem Schießsport auskennt: Die 25-Jährige gewann 2016 in Rio die Silbermedaille bei den Paralympics und sicherte dem deutschen Team bei der diesjährigen Weltmeisterschaft den ersten Quotenplatz für Tokio 2020. Beim Schützenverein Lengers und im Team Wetterau schießt sie an der Seite von nichtbehinderten Menschen regelmäßig Wettkämpfe. Hiltrop sagt: „Ich freue mich auf diese spannende Aufgabe und hoffe, dass ich dabei helfen kann, die Inklusion im DSB weiter voranzutreiben. Ich möchte andere behinderte Menschen motivieren, den Sport zu betreiben und hoffe, dass sie genauso viel Spaß daran haben wie ich.“

Die neue Stelle ist Teil des gemeinsamem Projektes des DOSB und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BAMS): "Qualifiziert für die Praxis: Inklusionsmanager/innen für den gemeinnützigen Sport“. Als Sport-Inklusionsmanagerin wird Hiltrop vor allem bei Gremiensitzungen, Trainerausbildungen und bei der Beratung von Barrierefreiheit in Vereinen unterstützen und ihre eigene Erfahrung miteinbringen. Um das neue Bundesleistungszentrum „mit Leben zu füllen“ wird ein ausführliches Akademie-Programm entwickelt werden, bei dem auch verstärkt der paralympische Schieß- und Bogensport berücksichtigt werden soll. Ziel des Deutschen Schützenbundes im Rahmen des gemeinsamen Projekts von DOSB und BAMS ist es auch, Menschen mit einer Behinderung für eine hauptamtliche Tätigkeit im gemeinnützigen Sport zu gewinnen, zu qualifizieren und damit die Inklusion im und durch Sport weiter voranzubringen.

Jörg Brokamp, Bundesgeschäftsführer des DSB, hat das Ziel fest im Visier: „Wir wollen den hohen gesellschaftlichen Wert der Inklusion nachhaltig stärken. Der Schieß- und Bogensport sind als Plattform für Inklusion bestens geeignet.“