Bundesliga

Bundesliga Luftpistole: „Das Finale sehen wir als unrealistisch an!“

Bundesliga Luftpistole: „Das Finale sehen wir als unrealistisch an!“

14.11.2018 – Der SV Waldkirch ist eine der positiven Überraschungen in der laufenden Saison der Luftpistolen-Bundesliga. Aktuell rangiert die Mannschaft - punktgleich mit der SGi Ludwigsburg und den KKS Hambrücken - mit 10:2-Punkten an der Spitze im Süden. Peter Weigelt, 1. Vorstand, äußert sich im Kurz-Interview zum Höhenflug.

Der SV Waldkirch ist hervorragend in die Luftpistolen-Bundesliga gestartet und rangiert aktuell mit 10:2-Punkten an Platz drei. Warum läuft es so gut!
Peter Weigelt: "Unser junges Team geht mit Freude und Begeisterung in die Wettkämpfe!"
 
Vor dem Heim-Wochenende sagten Sie: "Das Saisonziel ist der Klassenerhalt!" War das Understatement? Und wie lautet jetzt das Ziel?
Weigelt: "Der Klassenerhalt ist seit unseren Heimwettkämpfen gesichert. Jetzt können wir die weitere Saison unbeschwert genießen."

Sie hatten zum Heimwettkampf zum "Tag der Könige" eingeladen. Was verbirgt sich dahinter und was wollten Sie mit dieser Aktion bezwecken?
Weigelt: „Wir haben die Schützenkönige der Gaue Burgau, Günzburg-Land, Krumbach und Donau-Brenz-Egau eingeladen, weil wir zeigen wollten, dass Sport und Tradition zusammen gehören. Es war ein tolles Bild, als knapp 100 Schützenkönige, Fahnenträger und Jungschützen aus 30 Vereinen in die Halle marschierten.“

Die zwei Tage aus Waldkirch wurden per Livestream in guter Qualität bei Sportdeutschland.TV übertragen. Warum hat das ihr Verein gemacht?
Weigelt: "Wir führen den Livestream durch, um unseren Sport einer breiteren Öffentlichkeit näher zu bringen!"
 
Müssen das mehr Vereine machen, um die Bogen- und Schießsport-Bundesliga populärer zu machen?
Weigelt: "Definitiv! Es würde unseren Sport populärer machen, wenn sich mehr Vereine dazu entschließen könnten, ihre Wettkämpfe live zu übertragen."
 
Am 24. November folgt der nächste Wettkampf für ihr Team. Im Duell gegen Schlusslicht Peiting ist Waldkirch klarer Favorit. Ein Problem?

Weigelt: "Den Wettkampf gegen Peiting nehmen wir sehr ernst, denn wir wissen aus eigener Erfahrung, wie gefährlich Aufsteiger sein können."
 
Das Finale der besten acht Teams erscheint plötzlich - wie in den drei letzten Jahren - möglich. Wie würden Sie dieses Szenario dann beschreiben?
Weigelt: "Das Erreichen des Finales sehen wir als unrealistisch an. Sollte es dennoch dazu kommen, fahren wir mit unseren Fans nach Paderborn, um auch mit ihnen richtig zu feiern! Sie haben das als unser "sechster Mann" voll verdient."