Weltcup

Weltcup Acapulco: Leistungen im Wettkampf bestätigen

Weltcup Acapulco: Leistungen im Wettkampf bestätigen

13.03.2019 – Beim Weltcup in Acapulco/MEX (15.-26. März) greifen die deutschen Flintenschützen erstmals in diesem Jahr nach den Quotenplätzen für Tokio 2020. „Das wird verdammt schwer, denn alle anderen Nationen wollen natürlich auch welche gewinnen“, weiß Trap-Bundestrainer Uwe Möller. Doch die DSB-Athleten scheinen gut vorbereitet.

Schließlich flossen die Erkenntnisse aus dem Vorjahr, in dem die Schützen aus dem deutschen Winter beim Weltcup-Auftakt in Guadalajara/MEX „kalt“ erwischt wurden, in die Vorbereitung für das Quotenjahr 2019 ein: zwei Klima-Trainingslager wurden absolviert, die Technik gefestigt und die Schusszahlen erhöht. Den Feinschliff für Acapulco holten sich die Trap-Schützen nun beim Lehrgang in München, Andreas Löw und Paul Pigorsch hatten einen etwas anderen Aufbau und reisen direkt vom einem Trainingslager in den USA gen Mexiko. Möller glaubt an eine gute Form seiner Schützen, die auch notwendig sein wird: „Wo die Reise hingeht, hat der Wettkampf bei den „Qatar Open“ gezeigt. Dort waren sowohl bei Frauen als auch Männern 120 Scheiben für den Finaleinzug erforderlich!“

Skeet-Schützen fliegen am 15. März nach Mexiko

Noch etwas mehr Zeit haben die Skeet-Schützen, die erst am 17. März nach Acapulco anreisen und sich aktuell in Suhl befinden. Bundestrainer Axel Krämer ist optimistisch und sagt: „Es wird sich zeigen, in wie weit die gefestigte sportliche Technik unter den speziellen psychischen Wettkampfbedingungen abrufbar ist!“ Auf Zypern schoss das Männer-Trio zuletzt 118 bis 120 Scheiben, „ein Shoot-off um die Finalteilnahme sollte in Mexiko möglich sein“, so Krämer.

Das deutsche Team in Acapulco
Trap: Katrin Quooß, Bettina Valdorf, Christiane Göhring, Katrin Murche (MQS), Paul Pigorsch, Andreas Löw, Marco Kross, Karl Barthel (MQS)
Uwe Möller (Bundestrainer), Karsten Beth (Assistenztrainer)
Skeet: Vanessa Hauff, Nadine Messerschmidt, Katrin Wieslhuber, Nele Wißmer (MQS), Tilo Schreier, Sven Korte, Felix Haase, Vincent Haaga (MQS)
Axel Krämer (Bundestrainer), Jürgen Raabe (Assistenztrainer)