Deutsche Meisterschaften

Target Sprint

Ausschreibung -Luftgewehr-

Termin08.-10.07.2022
Meldeschluss 28.06.2022
Ausrichter DSB-Ausrichterteam Target Sprint
AustragungsortGelände Landesgartenschau in Bad Gandersheim

1 Teilnahmeberechtigung
Die Teilnahme ist an die Mitgliedschaft im Deutschen Schützenbund gebunden. Alle Teilnehmer müssen gegen Unfall und Haftpflicht versichert sein.  
1.1 Ausrüstung
Zugelassen sind alle handelsüblichen Einzel- und Mehrlader, Luftdruck-, Pressluft- und CO2-Gewehre nach den Regeln Sommerbiathlon/Target Sprint des DSB (SpO Teil 8). Abzugsgewicht Mehrlader 500g. Munition Kaliber 4,5mm (.177). Alle Magazine/Ladestreifen, die im Wettkampf benutzt werden sollen, müssen an der Waffe in einem Magazinhalter angebracht sein. Das Ablegen, Mitführen oder Liegenlassen von
Magazinen während des Wettkampfes wird bei jeder Schießeinlage mit einer Zeitstrafe von jeweils 30 Sekunden bestraft. Das kurzzeitige Ablegen für den Ladevorgang (Auffüllen des Magazins/Ladestreifens) ist jedoch erlaubt.
1.2 Alterserfordernisse
Schüler unter 12 Jahren dürfen mit vorgelegter Ausnahmegenehmigung starten (bis einschließlich Jahrgang 2011).

2 Qualifikation/Meldeverfahren  
2.1 Qualifikation
2.1.1 Target Sprint-Wettkampf
Zur Qualifikation für die DM Target Sprint ist die Teilnahme an der jeweiligen Landesmeisterschaft erforderlich. In die Qualifikationsauswahl zur DM Target Sprint 2022 kommen alle Sportler, die gegenüber dem Erstplatzierten Sportler einen prozentualen Rückstand nicht überschreiten, der in der entsprechenden DSB-Qualifikationstabelle aufgeführt ist. Es werden max. 36 Sportler je Klasse zugelassen, sollten sich mehr als 36 Sportler für eine Klasse qualifizieren, wird für diese Klasse der prozentuale Rückstand durch den DSB entsprechend angepasst.  
2.1.2 Mannschaftswettbewerbe
Alle Teilnehmer an den Mannschaftswettbewerben müssen sich zur Teilnahme für die Deutschen Meisterschaft nach den Target Sprint Qualifikationsvorgaben unter 2.1.1 qualifiziert haben.
2.1.3 Ausnahmen  
In begründeten Ausnahmefällen kann sowohl von den Einzel- als auch bei den Mannschaftsqualifikationen abgewichen werden. Die Entscheidung hierüber trifft der DSB.  
2.2
Die Teilnehmer werden ausschließlich von den jeweiligen Landesverbänden gemeldet. Alle vom Landesverband gemeldeten Teilnehmer sind startberechtigt (Ausnahmen siehe 2.1.3). Meldungen werden nur in elektronischer Form lt. vorgegebener Excel Datei per E-Mail angenommen. Sie sind vor dem Meldeschluss an dm(at)dsb.de und in Kopie an Frank.W.Huebner(at)gmx.de zu senden. Es werden keine Startkarten versandt. Die voraussichtlichen Start- und Trainingszeiten können den frühzeitig veröffentlichten Zeitplänen entnommen werden.
2.3 Waffen-, Material- und Ausweiskontrollen
Waffen-, Material- und Ausweiskontrollen erfolgen rechtzeitig vor dem Wettkampf.
Zur Kontrolle der Startberechtigung ist bei der Materialkontrolle von Personen ab dem 16. Lebensjahr ein amtlicher Lichtbildausweis vorzulegen. Beantragte Starts in einer „höheren Klasse“ sind durch Vorlage entsprechender Nachweise zu belegen.

3 Wettbewerbe
3.1 Wettkampfablauf  
Den Athleten/Teams werden für die jeweiligen Rennen (Qualifikations- und Finalläufe) feste Schießbahnen zugeordnet, auf denen sie die für diese Rennen benötigten Materialien ablegen können (gilt nicht für die Magazine die im Wettkampf benutzt werden sollen). Der Wettkampfablauf unterliegt einer vorgegebenen Kommandofolge nach der alle Qualifikations- und Finalrennen ablaufen.

  • 15 Minuten vor der festgelegten Startzeit:
    Aufforderung zur Materialkontrolle und Vorbereitung der benötigten Waffe und Materialien in der „rifle storage area“.
  • Zur vorgegebenen Startzeit:
    - Beginn 5 Minuten (Team 8 Minuten) Vorbereitungszeit (Wettkampfvorbereitung/Anschießen der Waffen)
    - Vorbereiten auf den Start und Start (1 Minute)
    - Target Sprint-Qualifikations-/Finallauf (ca. 8 Minuten)
    - Nach Zieleinlauf aller Starter eines Rennens: Freimachen der Schießbahnen für das nächste Rennen
KlasseJahrgangLaufstreckeSchießeinlage
Schüler m
Schüler w
Jugend m
Jugend w
2008 - 2011
2008 - 2011
2006 - 2007
2006 - 2007
Q: 3 x 400m
F:  3 x 400m
S, S
Junioren
Herren I
Herren II
Herren III
Herren IV
2002 - 2005
1982 - 2001
1972 - 1981
1962 - 1971
1961 und älter
Juniorinnen
Damen I
Damen II
Damen III
2002 - 2005
1982 - 2001
1972 - 1981
1971 und älter

3.1.1 Qualifikation
In allen Klassen werden Qualifikationsrennen im Simultanstart durchgeführt, in Klassen, in denen nur ein Qualifikationsrennen zustande kommt, wird der letztplatzierte Sportler nicht fürs Finale zugelassen. Zwischen den 3 Laufrunden à 400m wird jeweils „stehend“ geschossen. Die Sportler setzen das Rennen nach einer Schießeinlage nur dann fort, wenn alle 5 Ziele getroffen wurden Es dürfen max. 15 Schuss, die einzeln nachzuladen sind, je Schießeinlage abgefeuert werden. Sollten nach 15 Schuss nicht alle Ziele getroffen sein, gibt es für jede nicht getroffene Scheibe einen Zeitzuschlag von 15 Sekunden, der direkt im Anschluss an die jeweilige Schießeinlage in der „Penalty-Box“ „abzuwarten“ ist. Für die Finalrennen qualifizieren sich die Zeitschnellsten Sportler aus allen Qualifikationsrennen der jeweiligen Klasse.
3.1.2 Finale
Die Finalrennen werden als Massenstartrennen ausgetragen. Bei allen Finalrennen muss mindestens eine Schießbahn als „Backup“ für etwaige Besonderheiten/Störungen freigehalten werden. Zwischen den 3 Laufrunden à 400m wird jeweils „stehend“ geschossen. Die Sportler setzen das Rennen nach einer Schießeinlage nur dann fort, wenn alle 5 Ziele getroffen wurden. Es dürfen max. 15 Schuss, die einzeln nachzuladen sind, je Schießeinlage abgefeuert werden. Sollten nach 15 Schuss nicht alle Ziele getroffen sein, gibt es für jede nicht getroffene Scheibe einen Zeitzuschlag von 15 Sekunden, der direkt im Anschluss an die jeweilige Schießeinlage in der „Penalty-Box“ „abzuwarten“ ist.
3.2 Gemischte Mannschaft
Eine gemischte Mannschaft besteht aus 3 Teilnehmern. Bei der gemischte Mannschaft muss der Startläufer weiblich sein, der Mittelläufer kann weiblich oder männlich sein, der Schlussläufer muss männlich sein. Reine weibliche oder männliche Teams werden nicht zugelassen. Ein Aufstieg in eine höhere Klasse ist gem. SpO 0.7.1.1 möglich. Die gemischten Mannschaften je LV und Klasse sowie die namentliche Zusammensetzung muss bis zum DM-Meldeschluss an den DSB gemeldet werden. Je Landesverband und Klasse dürfen bis zu 3 Mixed-Teams gemeldet werden. Die namentlichen Meldungen der gemischten Mannschaften sowie die Startreihenfolge können bis spätestens eine Stunde nach Wettkampfende des Einzelwettkampfs der jeweiligen Klasse geändert werden.
Es werden je gemischte Mannschaft 3 mal 3 Laufrunden à 400m absolviert. Zwischen den 3 Laufrunden à 400m wird jeweils „stehend“ geschossen. Die Sportler setzen das Rennen nach einer Schießeinlage nur dann fort, wenn alle 5 Ziele getroffen wurden. Es dürfen max. 15 Schuss, die einzeln nachzuladen sind, je Schießeinlage abgefeuert werden. Sollten nach 15 Schuss nicht alle Ziele getroffen sein, gibt es für jede nicht getroffene Scheibe einen Zeitzuschlag von 15 Sekunden, der direkt im Anschluss an die jeweilige Schießeinlage in der „Penalty-Box“ „abzuwarten“ ist.

KlasseJahrgangLaufstreckeSchießeinlage
Jugend m
Jugend w
2006 - 20073 x 3 x 400mS, S
Junioren
Juniorinnen
2002 - 2005
Damen I+II
Herren I+II
1972 - 2001
Damen III
Herren III
1971 und älter

3.3 Single Mixed Team Wettkampf
Ein Single Mixed Team besteht aus 2 Teilnehmern, jeweils einem weiblichen und einem männlichen Teilnehmer. Beim Mixed Team Wettkampf beginnt die weibliche Starterin, in der Folge wird dann nach jeder Schießeinlage gewechselt. Reine weibliche oder männliche Teams werden nicht zugelassen. Ein Aufstieg in eine höhere Klasse ist gem. SpO 0.7.1.1 möglich. Die Single-Mixed-Teams je LV und Klasse sowie die namentliche Zusammensetzung muss bis zum DM-Meldeschluss an den DSB gemeldet werden. Je Landesverband und Klasse dürfen bis zu 3 Teams gemeldet werden. Die namentlichen Meldungen der Single Mixed Teams können bis spätestens eine Stunde nach Wettkampfende des Einzelwettkampfs der jeweiligen Klasse geändert werden. Es werden je Team -weiblich 2 Laufrunden, männlich 3 Laufrunden- à 400m absolviert. Zwischen den 2 bzw. 3 Laufrunden à 400m wird jeweils „stehend“ geschossen, wobei der männliche Läufer nach seinem 3. Schießen zum Abschluss eine komplette Runde bis ins Ziel läuft:

  • weiblich laufen, schießen
  • männlich laufen, schießen
  • weiblich laufen, schießen
  • männlich laufen, schießen, laufen

Die Sportler setzen das Rennen nach einer Schießeinlage nur dann fort, wenn alle 5 Ziele getroffen wurden. Es dürfen max. 15 Schuss, die einzeln nachzuladen sind, je Schießeinlage abgefeuert werden. Sollten nach 15 Schuss nicht alle Ziele getroffen sein, gibt es für jede nicht getroffene Scheibe einen Zeitzuschlag von 15 Sekunden, der direkt im Anschluss an die jeweilige Schießeinlage in der „Penalty-Box“ „abzuwarten“ ist.

KlasseJahrgangLaufstreckeSchießeinlage
Jugend m
Jugend w
2006 - 2007W 2x400 m
M 3x400 m
jeweils S, S
Junioren
Juniorinnen
2002 - 2005
Damen I+II
Herren I+II
1972 - 2001
Damen III
Herren III
1971 und älter

4 Wertung
4.1 Einzelwertung
In allen Klassen erfolgt eine Einzelwertung. Sind weniger als 10 Teilnehmer in einer Klasse am Start, werden diese in der nächsthöheren Klasse gewertet. Die Teilnehmer akzeptieren mit ihrer Meldung eine etwaige Zuordnung zur höheren Wettkampfklasse
4.2 Teamwertung
Landesverbandsmannschaften werden zusammen gewertet. Sind weniger als 5 Mannschaften in einer Klasse am Start, werden diese in der nächsthöheren Klasse gewertet. Die Teilnehmer akzeptieren mit ihrer Meldung eine etwaige Zuordnung zur höheren Wettkampfklasse.

5 Auszeichnungen
5.1 Einzelwertung
In jeder Disziplin und Klasse werden die drei Erstplatzierten mit Medaillen ausgezeichnet; die 3 Erstplatzierten erhalten Urkunden.
5.2 Mixed Team Wettkampf
Die Siegermannschaft erhält einen Pokal, die drei Erstplatzierten Mannschaften erhalten Medaillen, zusätzlich erhalten die ersten 3 Mannschaften Urkunden.
5.3 Single Mixed Team Wettkampf
In jeder Klasse werden die drei Erstplatzierten mit Medaillen ausgezeichnet. Die drei Erstplatzierten erhalten Urkunden

6 Startgeld
 Startgeld = Reuegeld
Das Startgeld wird für den Einzelwettkampf nach den, zum Meldetermin eingegangenen, Meldungen berechnet. Für den Mannschaftswettkampf wird ein Startgeld vor Ort gemeldeter Mannschaft berechnet. Das Startgeld ist von den Landesverbänden unmittelbar nach dem Eingang der Startgeldrechnung an den Deutschen Schützenbund zu überweisen.