Sonstige Wettbewerbe

DSB-Pokal

Ausschreibung

Mannschaftsmeldungenbis 15.03.2021
Meldeadressexxxx
Auslosung N.N.
VorrundeN.N.
K.O.-RundeN.N.
Endkampf18.09.2021

1. Meldung
Die Vereine können per Internet (www.dsb.de) auf dem bereit gestellten Formblatt für jeden der Pokal-Wettbewerbe eine beliebige Anzahl von Mannschaften an den Deutschen Schützenbund (DSB) melden. Die Meldung via Formblatt ist an XXX zu senden.
1.1 Vereinsangaben  
Erforderlich sind: vollständiger Vereinsname, Ansprechpartner, E-Mail-Adresse, Zustelladresse (kein Postfach), Telefon- und Mobilfunknummer (möglichst alle Angaben dienstlich und privat).
1.2 Startgeld
Startgeld = Reuegeld
Nach Bezahlung des Startgeldes in Höhe von 100,00 Euro je Mannschaft, sind die Vereine startberechtigt. 

2. Programm
2.1.1 Wettbewerbe und Klassen
Der DSB-Pokal wird mit einem 40-Schuss-Programm Luftgewehr, Regel 1.10 (SpO) und Luftpistole, Regel 2.10 SpO, ausgetragen. Die Zehntelwertung kommt nur in der Disziplin Luftgewehr und nur beim Endkampf zur Anwendung.
2.1.2 Mannschaftsstärke Luftgewehr - 8 Schützen

  • 1 Schütze Jugend m/w/d
  • 1 Schütze Junioren m/w/d I/II
  • 1 Schütze Herren/Damen I/II
  • 1 Schütze Herren/Damen III/IV

Rest beliebig, die Schülerklasse ist nicht startberechtigt, mindestens 1 weibliche Teilnehmerin.
2.1.3 Mannschaftsstärke Luftpistole - 6 Schützen

  • 1 Schütze Jugend oder Junioren m/w/d I/II
  • 1 Schütze Herren/Damen I/II
  • 1 Schütze Herren/Damen III/IV

Rest beliebig, die Schülerklasse ist nicht startberechtigt, mindestens 1 weibliche Teilnehmerin.
2.1.4 Die Wettkampfklasse richtet sich nach dem Termin des Endkampfes (SpO 0.7.1).
2.1.5 Klassenerklärungen nach Regel 0.7.1.1 SpO gelten auch für den DSB-Pokal.
2.2 Weitere Regelungen
2.2.1 Körperbehinderte Schützen können in der Wettkampfklasse, die ihrem Alter entspricht, mit den im Wettkampfpass eingetragenen Hilfsmitteln (Federbock nicht erlaubt) eingesetzt werden. Die Stellungsbeschreibung für nach Sportordnung Teil 1 ist zu beachten.
2.2.2 Bei jeder Begegnung können andere, noch nicht einer Mannschaft zugehörige Schützen/-innen eingesetzt werden.
2.2.3 Beginnt ein Verein mit mehreren Mannschaften, sind die Schützen einschließlich der Endkampfteilnahme, an ihre Mannschaft gebunden. Wenn ein Verein mehr als eine Mannschaft meldet muss eine namentliche Meldung erfolgen. Scheidet eine Mannschaft aus, können Schützen der ausgeschiedenen Mannschaft in der/den noch am Wettkampf teilnehmenden Mannschaft(en) eingesetzt werden. Die Ummeldegebühr beträgt 10,00 Euro pro Schütze.
2.3 Vereinszugehörigkeit
2.3.1 Schützen dürfen beim DSB-Pokal nur für den Stammverein starten. Sondervereinbarungen für 2021 sind auf Antrag möglich.
2.3.2 Alle Schützen müssen ihren Wettkampfpass mit sich führen und beim Wettkampf vorlegen.
2.4 Austragung
2.4.1 Vorkampf
2.4.1.1 Die teilnehmenden Mannschaften werden in Gruppen mit sechs Mannschaften zusammengelost. Mit der Auslosung für die Gruppen wird das Heimrecht festgelegt. Die Auslosung erfolgt durch die Technische Kommission Sportschießen des DSB am N.N.. Die Gruppenzusammenstellung erfolgt nach Meldeeingang. Nach der Auslosung werden die Vereine per E-Mail und durch Veröffentlichung auf der Internetseite des DSB über die Gruppenzusammensetzungen informiert.
2.4.1.2 Die Mannschaften schießen nach dem Auslosungsplan. Die Gruppenersten und Gruppenzweiten des Vorkampfes kommen in die zweite Runde. Diese werden nach dem Ergebnis der Vorrunde gelistet und wiederum nach dem BL Schlüssel ausgelost.
2.5 Allgemeine Wettkampfregeln
Die Wettkämpfe werden in der ersten Runde als Fernwettkampf ausgetragen. Sollten die Vereine es wünschen, können diese auch als gemeinsamer Wettkampf auf einer Anlage durchgeführt werden. Bei den weiteren Wettkämpfen sind direkte Begegnungen, soweit möglich gewünscht.  
2.5.1 Auch ein gemeinsamer Termin für alle Mannschaften einer Gruppe ist gestattet.
2.5.2 Bei den Wettkämpfen muss jeweils ein DSB Kampfrichter, mind. B (Bayern C) anwesend sein.  Der Kampfrichter darf nicht Mitglied eines beteiligten Vereins der betreffenden Paarung sein. Die Kostenerstattung obliegt den jeweiligen Vereinen. Der Kampfrichter sind für die korrekte Abwicklung des Wettkampfes und die Kontrolle der Startberechtigung der Starter einer Mannschaft verantwortlich.  
2.5.3 Die Mannschaften haben geschlossen anzutreten.
2.6 Scheiben und Auswertung
2.6.1 Wettkampfscheiben werden von den Vereinen selbst gestellt.
2.6.2 Die Auswertung erfolgt unmittelbar nach Beendigung des Schießens durch den Mannschaftsführer und dem Kampfrichter. Die Auswertung hat bei den Wettkampfscheiben generell mit zugelassenen Wertungsmaschinen zu erfolgen.
2.6.3 Wird der Wettkampf auf elektronischen Ständen bestritten, muss auf den Kontrollausdrucken der Wettkampftermin, Ort, Name und Vorname des Schützen vermerkt sein. Diese Kontrollausdrucke sind von den Mannschaftsführern und dem Kampfrichter abzuzeichnen.
2.6.4 Der Nachweis der geschossenen Resultate ist bis zur Beendigung des Endkampfes aufzubewahren (Scheiben, Kontrollausdrucke bei elektronischen Scheiben).
2.6.5 Das Wettkampfergebnis ist auf der Blanko-Datei, die jedem teilnehmenden Verein per E-Mail zugesandt wird, festzuhalten. Diese Datei ist das Wettkampfprotokoll und muss spätestens am Tag nach dem Wettkampf als E-Mail dem DSB(XXX)geschickt werden.
2.6.6 Auf dem Wettkampfprotokoll sind die Anschriften und Telefonnummern der Mannschaftsführer der beteiligten Vereine oder bei Fernwettkämpfen des Vertreters des gegnerischen Vereins bzw. des Kampfrichters anzugeben und auszudrucken. Jeder Verein erhält eine Ausfertigung des Wettkampfprotokolls. Bei Fernwettkämpfen ist die Mannschaft mit Heimrecht für die Weiterleitung zuständig.
2.7 Begegnungen
2.7.1 Die Begegnungen in der Gruppe werden nach Punkten gewertet. Die Siegermannschaft erhält 2 Punkte, bei Unentschieden erhält jede Mannschaft einen Punkt.
2.7.2 Bei Punktgleichstand in der Abschlusstabelle wird die höchste geschossene Gesamtringzahl aller Wettkämpfe gewertet. Ist diese gleich, entscheiden zuerst der direkte Vergleich und dann das Los. 

3. Endkampf
3.1 Der DSB legt Termin und Ort des Endkampfes fest. Findet sich kein Ausrichter zu Beginn der Runde, wird der DSB Pokal nicht ausgetragen.
3.1.1 Am Endkampf nehmen die 7 besten Mannschaften teil.
3.1.2 Der Ausrichter des Endkampfs ist mit einer Luftgewehr- und einer Luftpistolen-Mannschaft qualifiziert. Nimmt der Ausrichter diesen Platz nicht in Anspruch, erhöht sich die Anzahl der zugelassenen Vereine um diesen Platz.
3.1.3 Zum Endkampf müssen mindestens folgende Stände zur Verfügung stehen:  

  • Luftgewehr: 8 Mannschaften à 8 Schützen ergibt 64 Stände. Die Stände können in max. 4 Durchgänge aufgeteilt werden.
  • Luftpistole: 8 Mannschaften à 6 Schützen ergibt 48 Stände. Die Stände können in max. 4 Durchgänge aufgeteilt werden.

Eine Durchführung auf getrennten Anlagen, die in akzeptabler Entfernung zur Verfügung stehen ist möglich.
Ein offenes Training am Vortag muss angeboten werden.

Bei entsprechender Standkapazität können die nächsten platzierten Mannschaften zum Endkampf eingeladen werden.
3.1.4 Die Einladung zum Endkampf erfolgt durch Anschreiben vom DSB.
3.1.5 Die Siegermannschaften der vorangegangenen Pokalrunde sind verpflichtet, die Wanderpokale am Tag des Endkampfes dem Ausrichter bereitzustellen.
3.2 Auszeichnungen

  • Mannschaftswertung: Die drei siegreichen Mannschaften jeder Waffe erhalten für ein Jahr je einen Wanderpokal. Die im Endkampf eingesetzten Schützen der drei besten Mannschaften jedes Wettbewerbs erhalten eine Medaille und alle teilnehmenden Mannschaften eine Urkunde.  
  • Einzelwertung: Die jeweils drei besten Sportler des Endkampfes je Altersklasse und Disziplin erhalten eine Medaille und eine Urkunde.

4. Einsprüche
4.1 Einsprüche im Vorkampf und der K.O.-Runde sind von der, die jeweilige Paarung betreffende Mannschaft sofort anzumelden. Einsprüche anderer, am DSB-Pokal beteiligter Mannschaften müssen spätestens zwei Tage nach Veröffentlichung der Ergebnisse beim Deutschen Schützenbund per E-Mail oder Fax vorliegen. Über den Einspruch entscheidet endgültig die Technische Kommission Sportschießen.
4.1.1 Für Einsprüche und ihre Behandlung ist gleichzeitig eine Gebühr in Höhe von 100,00 Euro zu entrichten.  
4.1.2 Bei Verstößen bezüglich Mannschaftsaufstellung und/oder Klassenzugehörigkeit wird die betroffene Mannschaft für den betreffenden Wettkampf disqualifiziert.