Weltmeisterschaften

1 x Gold und 2 x Silber bei Hallen-WM Bogen in Nimes

1 x Gold und 2 x Silber bei Hallen-WM Bogen in Nimes

03.03.2014 – Die deutschen Bogenschützen sind von den Hallenweltmeisterschaften in Nimes mit einer Gold- und zwei Silbermedaillen sehr erfolgreich zurückgekehrt. Maximilian Weckmüller (Eschwege/Foto rechts) besiegte im innerdeutschen Duell Carlo Schmitz (Duisburg/Foto links) mit 6:4 und sicherte sich den Weltmeistertitel mit dem Recurvebogen bei den Junioren, die deutschen Recurve-Damen unterlagen im Finale der Ukraine mit 220:234 und gewannen Silber.

Die beiden deutschen Nachwuchsschützen schenkten sich im Finale um Gold nichts. Unter den Augen von Junioren-Bundestrainer Viktor Bachmann ging der Hesse, der in Jena zur Schule geht und im dortigen Sportgymnasium trainiert, mit 2:0 in Führung.

Carlo Schmitz konnte in der nächsten Passe zwar ausgleichen, doch nach einer optimalen 30er-Runde lag der 19-Jährige Eschweger nach der dritten Serie erneut in Führung.

Noch einmal kam der Rheinländer heran und glich zum 4:4 aus, bevor Maximilian Weckmüller die fünfte Passe mit 29:28 gewann und damit das Gesamtmatch mit 6:4 für sich entschied.

Gold hatten auch die Damen des Deutschen Schützenbundes in Reichweite, doch bereits nach der ersten Passe lagen Veronika Haidn-Tschalova (Deggendorf/Foto), Elena Richter (Berlin) und Karina Winter (Berlin) mit 52:57 in Rückstand.

Die Ukrainerinnen erhöhten ihren Vorsprung zur Hälfte der Partie auf 116:104 und ließen sich in den beiden letzten Passen nicht mehr aufhalten. Über 175:162 nach dem dritten Durchgang kam es schließlich zum deutlichen Sieg für die Schützinnen aus Osteuropa. Das deutsche Trio hatte sich aber insgesamt sehr gut geschlagen und nahm verdient die Silbermedaille in Empfang.

Die deutschen Herren in der Besetzung Florian Kahllund (Fockbek), Rafael Poppenborg (Bochum) sowie Eric Skoeries (Berlin) schrammten dagegen knapp am Edelmetall vorbei. Im kleinen Finale um Bronze unterlagen die drei DSB-Schützen den Niederländern nach 227:227-Remis erst im Stechen.

In einer äußerst interessanten Begegnung – nach erster und dritter Passe führten die Holländer, nach der Hälfte der Begegnung die Deutschen – stand es am Ende Unentschieden. Eine Neun und zwei Zehner reichten dann aber für die Schützlinge von Bundestrainer Oliver Haidn nicht aus, denn die Niederländer erzielten drei Zehner und hatten so mit 30:29 im Shoot-off das bessere Ende für sich.

Der Titel ging wie bei den Damen an die Ukraine, deren Schützen sich im Finale gegen Japan mit 235:229 durchsetzen konnten.

Die Ergebnisse der Hallen-Weltmeisterschaft in Nimes finden Sie über diesen Link.