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Vier Medaillen für Deutschland zum ISCH-Abschluss

Vier Medaillen für Deutschland zum ISCH-Abschluss

14.05.2017 – Eine sehr erfolgreiche Woche für die deutschen Schützen bei der ISCH in Hannover fand einen sehr guten Abschluss. Am letzten Wochenende des Wettbewerbes im niedersächsischen Landesleistungszentrum gewannen die DSB-Schützen vier Medaillen.

Besonders erfolgreich waren die Damen mit dem Sportgewehr. Amelie Kleinmanns aus Kerpen und Olympiateilnehmerin Eva Rösken aus Ehrenkirchen sicherten sich Silber und Bronze. Ex-Europameisterin Kleinmanns kam beim Sieg von Seonaid Mc Intosh (Großbritannien)  mit 454,1 Ringen nur zwei Zehntel dahinter auf Rang zwei. Rösken, die den Vorkampf mit 588 Ringen gewonnen hatte, erzielte 444,1 Ringe. Auch Jaqueline Orth (Mengerskirchen), Tina Lehrich und Beate Köstel (Odenheim) schossen stark und kamen im Finale mit 434,2, 424,0 und 413,8 Ringen auf die Ränge vier, fünf und sechs. Beim Mannschaftssieg Großbritanniens mit 1743 Ringen kam das deutsche Team mit Lehrich, Anne Kowalski und Michaela Thöle mit 1736 Ringen zu Bronze.

Im nichtolympischen Liegendkampf belegten Rachl und Orth die Ränge sieben und acht mit 620,7 und 620,4 Ringen. Zoe Bruce aus Großbritannien gewann mit 624,3 Ringen. Teamgold ging nach 1854,7 Ringen an Großbritannien, Deutschland wurde mit Jana Eckhardt, Manja Busse und Kristin Schulte Fünfter mit 1827,0 Ringen.

Im Liegendwettbewerb der Männer war aus Deutschland nur Henning Karl im Finale vertreten, der mit 123,3 Ringen Achter wurde. Henning hatte im Vorkampf geglänzt, den er vor der international erfahrenen Elite mit 629,4 Ringen gewann. Der Schwede Karl Olsson gewann mit 250,1 Ringen den Wettbewerb. Kasachstan siegte mit 1871,8 Ringen in der Teamentscheidung, in der Deutschland mit Patrick Kurz, Michael Wischnewsky und Frank Schwarz mit 1833,8 Ringen Sechster wurde.

Mit dem Luftgewehr war Dennis Welsch einziger Deutscher im Finale. Mit 185,0 Ringen belegte er den fünften Platz, während der für Elsen in der Bundesliga schießende Niederländer Peter Hellenbrand mit 248,4 Ringen gewann. Im Vorkampf hatte Welsch mit 626,7 Ringen Rang drei belegt. Markus Abt war als Neunter nach 623,8 Ringen nur um vier Zehntel am Finaleinzug gescheitert. Die Mannschaftswertung gewannen ohne deutsche Beteiligung die französischen Teams mit 1875,8 und 1867,3 Ringen.

Die drei deutschen Vertreter im Finale des Luftgewehr-Juniorenwettbewerbs belegten die Plätze sechs, sieben und acht. David Koenders (Mossautal) kam auf 161,7, Bastian Blos (Solingen) auf 139,5 und Kai Dembeck (Möhnesee) auf 118,6 Ringe. Gold mit 245,9 Ringen und siegreichem Stechen gegen den Iraner Amirmohammad Nekounam ging an Facundo Firmapaz aus Argentinien. Als Team holten Dembeck, Koenders und Jonathan Leis (Linden) mit 1859,5 Ringen Bronze, Vierter wurde beim Sieg des Iran mit 1862,3 Ringen das zweite deutsche Team mit Blos, Colin Fix (Pforzheim) und Johannes Ulbrich (Wilzhofen).