Weltmeisterschaften

Sandra Reimann feiert größte Erfolge

Sandra Reimann feiert größte Erfolge

16.07.2017 – Bei den Weltmeisterschaften der Armbrustschützen im kroatischen Osijek erreichte das große deutsche Aufgebot unter Leitung von Josef Beckmann schon bis zum Freitag einige schöne Erfolge. So gewann Laura Nold (Grünberg) bei den Juniorinnen Bronze mit 477 Ringen über zehn Meter, Juliana Siemon (Fuldabrück) kam mit 469 Ringen auf den siebten Platz. Martina Sprengard (Oberarnbach) wurde mit 371 Ringen 16. Bei den Junioren wurde Julian Kemptner (Fensterbach) Siebter mit 478 Ringen nach dem Finale. Louis Fürst (Niederalfingen) und Marius Klöckers (Karlskron) erreichten mit 378 und 377 Ringen die Ränge 16 und 17.

Über die 30-Meter-Distanz erreichte Thomas Aumann (Buch am Erlbach) mit 659 Ringen Bronze. Stehend hatte er mit 284 Ringen Silber gewonnen, kniend war er mit 286 Ringen Siebter geworden. Hier war Gebhard Fürst (Niederalfingen) mit 289 Ringen als Vierter bester Deutscher, Christian Dressel kam mit 279 Ringen auf Rang 17. Stehend waren Dressel und Fürst mit 275 und 273 Ringen 16. und 17. geworden.

Bei den Frauen lag Sandra Reimann (Schierling) mit 654 Ringen nach dem Finale gleichauf mit der Österreicherin Sonja Strillinger auf Platz zwei. Stehend war sie mit 278 Ringen Fünfte geworden, kniend hatte sie mit 284 Ringen Silber geholt. In der offenen Klasse über 30 Meter gewann Sandra Reimann im Stehendanschlag mit 285 Ringen Gold. Kniend erreichte sie mit 276 Ringen Rang vier.

Erich Huber (Memmingerberg) gewann über zehn Meter bei den Senioren Silber. Im Finale schoss er mit 94 die entscheidenden zwei Ringe weniger als der siegreiche Schweizer Stephan Loretz, mit dem er im Vorkampf gleichauf gelegen hatte. Michael Becker (Euskirchen) sicherte sich mit 476 Ringen Bronze, Robert Strauch (Swistal) wurde mit 461 Ringen Achter.  Als Team gewann das deutsche Trio mit 1147 Ringen Gold.

Über 30 Meter war Klaus-Dieter Weigand (Gochsheim) als mit 635 Ringen bester Deutscher und wurde Vierter. Erich Huber kam mit 632 Ringen auf den sechsten, Reiner Lützenkirchen mit 624 Ringen auf den achten Platz. Als Team kamen sie zu Silber mit 1629 Ringen.

Stehend belegten Huber, Weigand und Lützenkirchen mit 271, 268 und 260 Ringen die Plätze fünf sieben und neun, kniend holte Weigand mit 281 Ringen Bronze. Huber und Lützenkirchen kamen mit 275 und 274 Ringen auf die Plätze sechs und sieben.