Weltmeisterschaften

Damen feiern zum Abschluss triumphalen Sieg

Damen feiern zum Abschluss triumphalen Sieg

16.07.2017 – Der Abschluss der Armbrust-Weltmeisterschaften im kroatischen Osijek wurde für das große deutsche Aufgebot unter Leitung von Josef Beckmann ein goldener. Michaela Walo (München, Foto Mitte) gewann mit 489 Ringen nach dem Finale vor ihren beiden Teamkameradinnen Sylvia Aumann (Buch am Erlbach, Foto links) mit 486 und Sandra Reimann (Schierling, Foto rechts) mit 485 Ringen, die Bronze im Stechen sicherte. Nach der Qualifikation hatte bereits ihr Mannschaftserfolg festgestanden. Walo mit 392, Aumann mit 391 und Reimann mit 389 Ringen gewannen mit insgesamt 1172 Ringen überlegen Gold.

Bronze gewannen auch ihre männlichen Kollegen. Manuel Wittmann (Sulzbürg), Thomas Aumann (Buch am Erlbach) und Marcel Handrick (Loxstedt) holten sich nach 389, 385 und 383 Ringen mit insgesamt 1157 Ringen das Mannschafts-Edelmetall. Im Einzel kam nur Manuel Wittmann ins Finale und belegte mit insgesamt 486 Ringen den fünften Platz. Aumann und Handrick kamen auf die Ränge 12 und 15.

Die Juniorinnen erreichten den Vizetitel. Laura Nold (Grünberg), Juliana Siemon (Fuldabrück) und Martina Sprengard (Oberarnbach) trafen 384, 382 und 371 Ringen und erreichten als Mannschaft 1137 Ringen die Medaille. Zudem gewann Laura Nold nach dem finale mit insgesamt 477 Ringen Bronze. Bei den Junioren männlich reichte es im Team nur zu Platz vier mit Ringen. Julian Kemptner (Fensterbach), der nach dem Finale mit 478 Ringen insgesamt Sechster wurde, Louis Fürst (Niederalfingen) und Marius Klöckers (Karlskron) mit 385, 378 und 377 kamen als Team zu 1140 Ringen.

Die Feldarmbrustschützen gewannen in der Schützenklasse ringgleich mit 5.126 Ringen den Titel vor Kroatien. Ralf und Steffen Hillenbrand (beide Kronau) und Karl-Heinz Blumtritt (Kronshagen) trafen 1720, 1711 und 1695 Ringe. Alle drei hatten sich für das Finale qualifiziert. Ralf Hillenbrand gewann Silber, sein Bruder Steffen Bronze mit 1817 und 1808 Ringen, Blumtritt wurde mit 1790 Ringen Siebter.

Armin Berninger (Hausen) gewann den Senioren-Einzeltitel mit 1766 Ringen. Walter Hillenbrand (Kronau) errang im Einzel Bronze mit 1737 Ringen, während Karl-Ernst Weißmann (Meßstetten) mit 1732 Ringen Fünfter und Bernhard Kreps (Gräfendorf) mit 1692 Ringen Achter wurde. Auch das Seniorenteam wurde Weltmeister mit 2438 Ringen in der Besetzung Berninger, Weißmann und Kreps, klar vor Finnland und Frankreich mit 2374 und 2372 Ringen.

Bei den Damen musste sich Ina Schmidt (Babenhausen) im ewig jungen Duell mit der Familie Pereglin diesmal nach 1801 Ringen mit Silber begnügen. Valentina Pereglin aus Kroatien siegte mit 1825 Ringen. Melanie Ebend (Hüffenhardt) stand ebenfalls im Finale und wurde nach 1764 Ringen Fünfte.

Über die 30-Meter-Distanz erreichte Thomas Aumann mit 659 Ringen Bronze. Stehend hatte er mit 284 Ringen Silber gewonnen, kniend war er mit 286 Ringen Siebter geworden. Hier war Gebhard Fürst (Niederalfingen) mit 289 Ringen als Vierter bester Deutscher, Christian Dressel kam mit 279 Ringen auf Rang 17. Stehend waren Dressel und Fürst mit 275 und 273 Ringen 16. und 17. geworden.

Bei den Frauen lag Sandra Reimann mit 654 Ringen nach dem Finale gleichauf mit der Österreicherin Sonja Strillinger auf Platz zwei. Stehend war sie mit 278 Ringen Fünfte geworden, kniend hatte sie mit 284 Ringen Silber geholt. In der offenen Klasse über 30 Meter gewann Sandra Reimann im Stehendanschlag mit 285 Ringen Gold. Kniend erreichte sie mit 276 Ringen Rang vier.

Louis Fürst gelang bei den Junioren ein fünfter Rang kniend mit 282 Ringen und nach dem Finale Platz sieben in der Kombination mit dem Stehendresultat von 273 Ringen. Julian Kemptner hatte stehend 267, kniend 266 Ringe getroffen.

Erich Huber (Memmingerberg) gewann über zehn Meter bei den Senioren Silber. Im Finale schoss er mit 94 die entscheidenden zwei Ringe weniger als der siegreiche Schweizer Stephan Loretz, mit dem er im Vorkampf gleichauf gelegen hatte. Michael Becker (Euskirchen) sicherte sich mit 476 Ringen Bronze, Robert Strauch (Swistal) wurde mit 461 Ringen Achter.  Als Team gewann das deutsche Trio mit 1147 Ringen Gold.

Über 30 Meter war Klaus-Dieter Weigand (Gochsheim) als mit 635 Ringen bester Deutscher und wurde Vierter. Erich Huber kam mit 632 Ringen auf den sechsten, Reiner Lützenkirchen mit 624 Ringen auf den achten Platz. Als Team kamen sie zu Silber mit 1629 Ringen.

Stehend belegten Huber, Weigand und Lützenkirchen mit 271, 268 und 260 Ringen die Plätze fünf sieben und neun, kniend holte Weigand mit 281 Ringen Bronze. Huber und Lützenkirchen kamen mit 275 und 274 Ringen auf die Plätze sechs und sieben.