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2. FITASC Deutschland-Cup Compak-Sporting

2. FITASC Deutschland-Cup Compak-Sporting

17.07.2017 – Jonas Prip heißt der Sieger es 2. FITASC Deutschland-Cup im Compak®-Sporting. Im thüringischen Suhl war der Däne Bester der 74 Starter und traf insgesamt 190 der 200 Scheiben. An zwei Wettkampftagen traten Männer und Frauen aus insgesamt 11 Nationen an. Schon früh warf der Wettkampf seine Schatten voraus. Bereits die gesamte Woche über war das Team um Frank Günther und Jürgen Raabe mit der Aufstellung und Ausrichtung der Wurfmaschinen beschäftigt.

Am Donnerstag sorgte dann der britische Ausbilder Hugh Smith dafür, dass die Kampfrichter des DSB eine Intensivschulung erhielten, da diese attraktive Flinten-Disziplin nicht nur von den Schützen, sondern auch von den Richtern höchste Aufmerksamkeit fordert. Spezielle Kenntnisse und Sonderregeln wurden am Ende auch noch mit einem Test überprüft.

Der Freitag stand dann ganz im Zeichen der Praxis. Sowohl die schon angereisten Schützen, als auch die Kampfrichter konnten sich mit der Anlage, dem Gelände und der Technik vertraut machen. Besondere Herausforderung: Erstmals wurde in Deutschland ein Wettkampf nicht in den üblichen Rotten, sondern „In Line“ geschossen. Hierzu wird das Starterfeld in vier gleichgroße Gruppen eingeteilt, die hintereinander die 25 Scheiben pro Stand absolvieren, ohne dass es zu Rottenwechseln kommen muss. Für viele Schützen eine neue Erfahrung, die bei großen Teilnehmerzahlen für Zeitersparnis sorgt.

Hinter dem Sieger Jonas Prip kam es um den 2. Platz im Hauptfeld zum Stechen zwischen dem Dänen Jesper Lyck und dem Russen Sergey Shornikov, die beide 189 Scheiben trafen. Mit 19:18 sorgte Jesper Lyck für einen dänischen Doppelsieg. Der Junior Jakob Iversen, ebenfalls Dänemark, zeigte, dass er schon ganz nah an der Männerklasse dran ist. Mit 188 Scheiben gewann er klar die Juniorenklasse vor dem Österreicher Rainer Geiselmayr (182 Scheiben) und dem ebenfalls aus Dänemark kommenden Emil Korsgaard Petersen mit 181 Scheiben.

Spannung auch bei den Frauen. Die Lettin Agnese Caune setze sich mit einer 25er Schlussrunde und insgesamt 179 Scheiben an die Spitze des Damenfeldes. Nur die Dänin Anna Stenberg konnte noch gefährlich werden, brauchte ihrerseits aber mindestens 24 Treffer in der letzten Runde. Genau das erreichte sie auch und gewann mit einer Scheibe Vorsprung. Landsfrau Sussie Jade wurde mit 172 Scheiben Dritte.

Bei den Veteranen ging der Sieg an den Deutschen Bernd Hinderlich, der 186 Scheiben traf. Der 2. Platz wurde im belgischen Duell zwischen Eric Manshoven und Frans van der Laar ermittelt. Manshoven, der auch als Parcoursbauer für den diesjährigen Kurs verantwortlich war, siegte mit 22:17 Scheiben. Bei den Superveteranen gewann der Brite John Bidwell, der sich gegen seinen Landsmann Nichlas Williamson auch erst im Stechen durch setzte. Nachdem beide 186 Scheiben trafen, gewann Bidwell das Stechen mit 22:17. Platz drei ging mit 183 Scheiben an den Niederländer Tie Franke.

FITASC-Präsident Jean-Francois Palinkas und DSB-Vizepräsident Gerhard Furnier konnten dann nicht nur den stolzen Siegern ihre Medaillen überreichen, sondern blickten auch in viele glückliche Gesichter der angereisten Teilnehmer, die mit dem Wettkampf und dem reibungslosen Ablauf hellauf zufrieden waren. Alle freuen sich schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.