Bundesliga

Aufsteiger Raesfeld schießt sich gleich an die Spitze

Aufsteiger Raesfeld schießt sich gleich an die Spitze

09.10.2017 – Die Sportschützen Raesfeld haben für einen furiosen Start in der Bundesliga Luftpistole Gruppe Nord gesorgt. Der Aufsteiger gehört nach zwei Siegen zum Auftakt der 21. Saison gleich zum Spitzenquartett der ungeschlagenen Mannschaften. Gleich zum Auftakt landeten die Münsterländer bei den Sportschützen Fahrdorf in Schleswig beim 3:2 einen wichtigen Auswärtssieg, der sich an Position eins durch Neuzugang Jan Brückner (Foto) bei seinem 377:376-Erfolg über Jonas Hansen entschied.

Am Sonntag bezwang Raesfeld beim 3:2 mit Freischütz Wathlingen sogar ein Team, das Finalhoffnungen hegt. Wieder war Brückner beim 381:379 an der Spitzenposition gegen Christian Oehns der Matchwinner.

Zwei Siege landete in Schleswig ebenfalls der SV Bassum. Das Team aus dem Bremer Umland bezwang zunächst Aufsteiger Pier relativ ungefährdet mit 4:1, bevor es am Sonntag den SV Schirumer Leegmoor mit 3:2 bezwang. Bassum holte die drei Punkte an den ersten Positionen recht klar.

Die Favoriten SV Kriftel und Braunschweiger SG setzten in Bad Rothenfelde eindrucksvoll ihre Duftmarken. Der Zweite und Dritte der Vorsaison gewannen ihre beiden Duelle jeweils mit 5:0 und stehen mit der Optimalausbeute zusammen an der Spitze. Kriftel fertigte Mitfavorit Berlin und Dasbach ab, Braunschweig ließ ebenfalls Dasbach und Aufsteiger Uetze keine Chance.

Für Dasbach war der Saisonauftakt damit besonders bitter, ohne Einzelpunkt kehrte das Team als Tabellenletzter in den Taunus zurück. Auch Gastgeber SSG Teutoburger Wald verlor zweimal, gegen Uetze überraschend klar mit 1:4 und gegen Berlin glatt mit 0:5.

In einem wohl schon im Abstiegskampf wichtigen Duell bezwangen die Fahrdorfer Gastgeber am Sonntag Pier mit 4:1 und sind damit ihrem Ziel näher gekommen, weiter als die „Unabsteigbaren“ zu gelten. Wathlingen hatte im sechsten Duell im hohen Norden Schirumer Leegmoor mit 4:1 bezwungen und sich damit im Mittelfeld festgesetzt, während die Ostfriesen punktlos bereits zum unteren Tabellendrittel gehören.