Bundesliga

Doppelter Sieger - im Web und im Wettkampf

Doppelter Sieger - im Web und im Wettkampf

04.12.2017 – Der weiterhin ungeschlagene Tabellenführer SGi Ludwigsburg und Meister SV Kelheim-Gmünd haben sicher das Finale am 4./5. Februar 2018 in Paderborn erreicht. Nach dem vorletzten Wettkampfwochenende in der Bundesliga Luftpistole Gruppe Süd steht Aufsteiger SG Edelweiß Scheuring praktisch als erster Absteiger fest.

Scheuring ist auch nach den 1:4- und 2:3-Niederlagen gegen Weil am Rhein und Mitkonkurrent Willmandingen noch punktlos und weist neben vier Zählern auch fünf Einzelpunkte Rückstand zum rettenden Ufer auf, hat aber auch noch die Chance auf zwei Siege in den letzten Begegnungen gegen die direkten Konkurrenten Hambrücken und Altheim-Waldhausen. Ebenso wie Willmandingen befinden sich diese beiden Teams nach jeweils zwei Erfolgen auch noch unmittelbar im Abstiegskampf.

Außer dem Willmandinger Sieg über Scheuring gab es für dieses Trio nur Niederlagen am fünften Wettkampfwochenende in Waldkirch und Waldenburg. Großer Sieger des Wochenendes wurde Aufsteiger SV Peiting, der Altheim Waldhausen etwas überraschend mit 3:2 bezwang und sich dadurch Luft im Abstiegskampf verschaffte. Dabei fuhr Michaela Brosselt-Guggemos beim 369:368 über Martina Sagasser den entscheidenden Sieg ein.

Ein weiterer Gewinner des Wochenendes war der SV Waldkirch. Zum einen, weil der Meister des Vorjahres per Internet eine Liveübertragung (Foto) der Wettkämpfe in der Burgauer Grundschulhalle möglich machte und damit Werbung für die Liga auch über die Hallengrenzen hinaus betrieb. Zum anderen, weil sich das Team durch zwei Siege auf Rang vier schob und jetzt alle Chancen hat, zum dritten Mal im dritten Jahr der Bundesligazugehörigkeit im Finale zu stehen. Mit der griechischen Olympiasiegerin Anna Korakaki, die ihre beiden Matches gewann, siegte das Team mit 3:2 über Altheim Waldhausen und 5:0 über Hambrücken.

Waldkirch hat jetzt zwei Punkte mehr und die klar bessere Einzelpunktanzahl gegenüber dem Trio Weil, Fürth und Murrhardt-Karnsberg auf dem Konto. Diese drei Mannschaften verloren mindestens einmal an diesem Wettkampfwochenende und befinden sich im Finalrennen damit in einer schwierigen Ausgangsposition, zumal Waldkirch vor allem mit Willmandingen noch eine lösbare Aufgabe vor sich hat, aber auch noch auf Waldenburg trifft.

Die Schwaben sind mit vier Punkten Vorsprung auf Rang fünf Dritter und damit kaum noch aus den Finalrängen zu verdrängen. Sie bauten ihre Position durch die beiden Siege mit 4:1 über Willmandingen und Murrhardt-Karnsberg souverän aus. Die beiden Spitzenteams gaben sich ohnehin keine Blöße: Ludwigsburg behielt durch die 4:1-Erfolge über Peiting und Fürth seine weiße Weste, Kelheim-Gmünd blieb durch das 5:0 gegen Murrhardt-Karnsberg und das 3:2 über Weil am Rhein härtester Verfolger.