Bundesliga

Alle Augen richten sich auf den SV Uetze

Alle Augen richten sich auf den SV Uetze

04.01.2018 – Die Entscheidung um die Finalplätze in der Bundesliga Luftpistole Gruppe Nord scheint vor dem letzten Wettkampfwochenende der Normalrunde gefallen. Die Spitzenteams aus Braunschweig und Kriftel sind für das Finale am 3. und 4. Februar in Paderborn sicher qualifiziert, Bassum und Berlin als Dritter und Vierter haben vier Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz. Doch im Abstiegskampf ist Spannung garantiert.

Während die Sportschützen Pier nach bisher zwei Punkten, bei vier Zählern Abstand zum rettenden Ufer und in Kriftel (Große Schwarzbachhalle in der Bleichstr. 7-9 65830 Kriftel) ausstehenden Matches gegen eben Kriftel und Schirumer Leegmoor kaum noch zu retten sind, zittern noch drei Teams extrem. Dabei schaut alles auf Aufsteiger SV Uetze mit Sarah Kiesewetter (Foto), der von diesem Trio mit vier Punkten die schlechteste Ausgangsposition hat. Das Team aus dem Raum Hannover muss in Wathlingen (Sporthalle Kantallee, 29339 Wathlingen) gegen Fahrdorf am Samstag und Berlin mindestens einmal, möglichst zwei Mal gewinnen und auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen. Gelingt dies nicht, kann der Rest der Liga aufatmen.

Darauf hofft vor allem der SV Schirumer Leegmoor, der zwar wie Raesfeld sechs Punkte auf dem Konto hat, aber mit 14 Einzelzählern deren drei weniger aufweist als Uetze. Und die Ostfriesen sind gegen Dasbach und gegen Pier gefordert, wo sie sich zwei Zähler ausrechnen. Raesfeld wiederum hat ebenfalls nur zwei Punkte mehr als Uetze, aber auch zwei Einzelpunkte mehr, steht aber gegen Berlin und Braunschweig vor nahezu unlösbaren Aufgaben. Siegt Uetze einmal, ist alles möglich.

Äußerst theoretisch gefährdet sind auch noch die vier Vereine mit acht Zählern. Doch die Gefahr, noch in Abstiegsgefahr zu geraten, ist bei vier Punkten Vorsprung auf Uetze genauso gering wie die Chance, noch einen Finalplatz angesichts von vier Punkten Rückstand auf Bassum und Berlin zu erreichen. Fahrdorf, Wathlingen, Dasbach und Teutoburger Wald erwarten einen ruhigen Saisonausklang und wollen, befreit vom Druck, noch einmal mit guten Leistungen aufwarten.