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IWK Berlin – der erste Anlauf für talentierte Nachwuchsschützen

IWK Berlin – der erste Anlauf für talentierte Nachwuchsschützen

13.04.2018 – Vom 16. bis 22. April treffen sich vor allem talentierte Nachwuchsschützen zum internationalen Saisonauftakt in Berlin. Etwa 300 Schützinnen und Schützen aus zehn Nationen zeigen ihr Können und unterziehen sich einem ersten Kleinkaliber-Leistungstest unter Wettkampfbedingungen.

Der Bayerische  Landesverband beispielsweise reist mit seinen Schützinnen und Schützen seit über zehn Jahren nach Berlin zum Internationalen Wettkampf. Marco Müller, Nachwuchstrainer in Bayern, erklärt, warum der IWK Berlin in seiner Wettkampfplanung nicht fehlen darf: „Für uns ist der Wettkampf ein guter Test, um zu sehen, ob das, was wir im Winter trainiert haben, bereits im Wettkampf stabil ist.“ Vor allem für den Nachwuchs sei der IWK Berlin eine hervorragende Möglichkeit, zum ersten Mal „internationale Luft zu schnuppern“.

Auch wenn der IWK in Berlin nicht an das Leistungsniveau einer ISCH (7.5-13.5) in Hannover oder einer ISAS in Dortmund (18.3.-25.3) herankommt, ist dennoch eine positive Entwicklung zu beobachten. „Das Niveau ist gut, vor allem beim Nachwuchs. Wir fahren seit Anfang an nach Berlin, das Niveau steigt stetig an, und der Wettkampf wird immer besser angenommen“, lobt Müller. Für ihn ein idealer Wettkampf, um Schützen „aufzubauen, heranzuführen und eine gewisse Wettkampfhärte zu verleihen.“

Anders sieht das Helmut Hoffmann, Landestrainer in Baden-Württemberg, der mit seinen Schützen nicht am Wettkampf in Berlin teilnimmt: „Ich möchte Ende April keinen KK-Wettkampf in der Halle besuchen – da müssen wir raus und Freiluft schießen.“ Für Müller stellt es kein Problem dar, dass der Wettkampf in der Halle ausgetragen wird. „Mir ist das Recht, denn die Fehlerquelle Wind ist erst einmal ausgeschaltet. Der Fokus liegt auf der Technik und den Abläufen“, so der Nachwuchstrainer. 

Egal, welchen Ansatz ein jeder Trainer verfolgt, am Ende arbeiten doch alle gemeinsam darauf hin, den Nachwuchs des Deutschen Schützenbundes zu fördern und die Olympiasieger von Morgen zu formen.