Europameisterschaften
Armbrust-EM Châteauroux: Zum Abschluss ein Weltrekord
Am letzten Tag der Armbrust-EM auf der Olympia-Schießanlage in Châteauroux/FRA fanden die Finals mit der 30m-Armbrust statt und rundeten den starken DSB-Auftritt mit weiteren Medaillen und einem neuen Weltrekord ab.

Nach der Elimination vom Freitag wurde wieder zuerst das Programm im Stehend-Anschlag geschossen. Hier konnten die DSB-Schützen an die Leistungen vom Vortag anknüpfen und direkt für einige Gänsehautmomente sorgen. Simon Eiglsperger schoss überragend sein Stehend-Programm. Auf der Ergebnisanzeige leuchteten 294 Ringe auf. Das bedeutete vier (!) Ringe mehr als der bis dahin gültige Weltrekord. Aber auch die anderen Mitglieder des Mannschaftseuropameisters vom Vortag, Marius Klöckers und Louis Fürst, fanden sich durch ihre überragenden Ergebnisse auf den vorderen Plätzen der Stehend-Wertung wieder. Die anderen Nationen hatten - trotz guter Ergebnisse - das Nachsehen. Damit war wieder ein kompletter Medaillensatz für das DSB-Team perfekt.
Gespannt ging es voller Erwartung in den Kniend-Anschlag. Hier konnten der Franzose Thomas Debenne auf Position eins und der Schweizer Sven Bachofner auf Platz zwei die Deutschen abfangen und knapp überholen. Das DSB-Team folgte auf den Plätzen drei bis fünf. In der Gesamtwertung konnte aber Simon Eiglsperger, bedingt durch den fantastischen Stehend-Rekord, seine Platzierung verteidigen. Die beiden anderen DSB-Schützen landeten auf den Plätzen vier und fünf.
Im abschließenden Finale wurden die Ergebnisse wieder auf null gesetzt. Unter schwierigen Windbedingungen waren von fast allen Final-Teilnehmern viele Positionswechsel zu verzeichnen. Kein Schütze konnte sich wirklich absetzen. Louis Fürst positionierte sich zum Schluss auf Position sieben, Marius Klöckers auf Rang fünf, und Simon Eiglsperger erkämpfte sich die Silber-Medaille.
Nach Abschluss aller Wettkämpfe fand sich der DSB im Medaillen-Spiegel mit 27 Medaillen auf Rang zwei hinter den Franzosen wieder. „Die Ausbeute von jeweils neun goldenen, silbernen und bronzenen Medaillen kann sich sehen lassen. Voller Stolz können wir auf die jetzt vergangene EM zurückblicken. Wir gratulieren unseren Europameistern sowie den anderen Medaillen-Gewinnern und allen Teilnehmern für die tollen Leistungen“, zeigte sich Reiner Lützenkirchen, DSB-Referent Armbrust, mehr als zufrieden mit dem Abschneiden des deutschen Teams.
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