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Blick nach Los Angeles 2028: ISSF Technical Committee tagt beim DSB
Der Deutsche Schützenbund war erneut Gastgeber für ein zentrales Gremium des Weltschießsportverbandes: Vom 3. bis 4. Februar 2026 tagte das Technical Committee der ISSF am Bundesstützpunkt in Wiesbaden. Unter dem Vorsitz von DSB-Bundesgeschäftsführer Jörg Brokamp kamen Vertreter aus zehn Nationen zusammen, um wichtige Weichenstellungen für den internationalen Schießsport vorzunehmen.

Zu Beginn der Sitzungen schalteten sich ISSF-Präsident Luciano Rossi und Generalsekretär Alessandro Nicotra di San Giacomo von den Olympischen Winterspielen zu, um das Komitee persönlich zu begrüßen.
Die zweitägige Arbeitssitzung widmete sich einem umfangreichen Themenspektrum: Im Mittelpunkt standen die Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles, darunter das Qualifikationssystem, die Wettkampfformate sowie Fragen der Sportpräsentation. Darüber hinaus befasste sich das Gremium mit dem ISSF-Wettkampfkalender, technologischen Neuerungen wie dem „Live Aiming"-System und der Weltrangliste 2026.
Dem Vorsitzenden Jörg Brokamp standen die Ausschussmitglieder Paul Gumn (Großbritannien), Jadranka Strukic (Kroatien), Petros Ioannou (Zypern) und Susana Pagara de Campos (Portugal) zur Seite. David Kostelecky (Tschechien) nahm digital an den Sitzungen teil. Als beratende Mitglieder waren zudem die Vorsitzenden der ISSF-Fachausschüsse vertreten: David Goodfellow (Großbritannien/Gewehr), Gerardo Trotta (Venezuela/Pistole), Mohamed Wahdan (Ägypten/Flinte), Ville Haeyrinen (Finnland/Laufende Scheibe), Ghislaine Briez (Frankreich/Kampfrichter) sowie Cássio Rippel (Brasilien/Athleten). Petar Gorsa (Kroatien) vom Athletenkomitee schaltete sich ebenfalls digital zu. Komplettiert wurde die Runde durch ISSF-Sportdirektor Peter Underhill (Großbritannien) und ISSF-Eventmanager Jan Ketzel.
