Bundesliga

Buer-Bülse und Waldenburg komplettieren Finals

12.02.2005 00:00

Die zweiten Halbfinals entwickelten sich sowohl im Luftgewehr als auch in der Luftpistole zu eindeutigen Entscheidungen. Mit 5:0, der Höchststrafe in diesem Wettbewerb, bezwang die Schützengilde Waldenburg die SG Ludwigsburg und trifft im Kampf um den Titel auf die Braunschweiger SG. Mit seinem 4:1-Sieg über Der Bund München folgte der BSV Buer-Bülse Germania Prittlbach ins Finale im Luftgewehr.

 

Für die Gelsenkirchener Vorstädter war es nach der eindeutigen Demonstration im Viertelfinale gegen die starken Münchner zunächst ein harter Kampf, denn die Schützen aus der bayerischen Landeshauptstadt wollten sich nicht so in ihr Schicksal ergeben, wie es die SSG Dynamit Fürth am frühen Nachmittag über sich ergehen lassen musste.

Als Beispiel forderte Norbert Ettner (im Foto links) auf Position eins Alexandra Schneider (im Foto rechts) alles ab, die Gelsenkirchnerin musste in der letzten Serie optimale 100 Ringe schießen, um die Partie für sich zu entscheiden. Sie erreichte ihr Ziel, schoss die Optimalzahl und gewann das Duell schließlich mit 395:394.

Knapp ging es auch zwischen Nadine Masuth (Buer-Bülse) und Frank Dobler (München) her, bevor der 395:394-Sieg der Westfälin feststand. Torsten Krebs mit 396:391 gegen Joachim Vogl und Jozef Gönci mit 395:391 gegen Benjamin Aicher siegten relativ deutlich gegen ihre Kontrahenten, während Dorothee Bauer als einzige sich der österreichischen Spitzenschützin Monika Haselsberger in Diensten der Münchner beugen musste. Ihr Resultat nach 40 Schuss 390 Ringe, während für Monika Haselsberger 394 Ringe zu Buche standen.

Klare Verhältnisse in der Luftpistole, denn Waldenburg ging schnell nicht nur in der Hochrechnung sondern auch von den Ergebnissen mit 4:1 in Führung, lediglich Leo Braun (Foto) hatte auf Position zwei mit Andreas Schneider zu kämpfen. Als der Waldenburger aber gegen Ende noch einmal richtig aufdrehte, stand nach regulärem Wettbewerb der knappe Sieg mit 375:374 auch hier fest.

Zuvor hatte Wladimir Gontscharow eine herausragende Leistung gezeigt und den armen Florian Brunner mit 385:368 geradezu deklassiert. Auch die anderen Ergebnisse sprechen für sich und bedürfen keine großartigen Kommentars.

Patrik Lengerer schlug Christoph Schmit mit 378:371, Wolfgang Renner behielt gegenüber Dirk Ruiken mit 378:364 die Oberhand und Franz Möndel gewann sicher mit 370:359 gegen Julia Hochmuth.

Alle detaillierten Ergebnisse finden Sie hier.