Bundesliga

Bundesligafinale startet mit zwei großen Überraschungen

08.02.2014 10:12

Das Bundesligafinale Luftgewehr und Luftpistole in Rotenburg an der Fulda startet mit zwei faustdicken Überraschungen. Mit dem Luftgewehr besiegt der Post SV Düsseldorf den Favoriten Der Bund München mit 3:1 und der PSV Olympia Berlin schlägt den Südersten SV Kelheim-Gmünd mit 3:2.

Der erste Schuss dieser Veranstaltung fiel durch Pablo Carrera (Foto links), den spanischen Spitzenschützen des SV Kelheim-Gmünd. Er begann zwar mit einer 10,3, konnte dieses gute Ergebnis jedoch nicht während des gesamten Wettkampfes bestätigen und unterlag im Duell mit Wojciech Knapik (Foto rechts), der für Berlin auf Position eins stand, mit 377:386 sehr deutlich.

Fast genau so überlegen zog Nationalkaderschütze Florian Schmidt an der Position zwei seinen Wettkampf gegen Manuel Heilgemeier durch, sodass den Zuschauern in der bereits gut gefüllten Göbel Hotels Arena schnell klar war, dass die beiden Punkte an der Spitze in Richtung Hauptstadt gehen würden. Mit 382:378 hieß der Sieger am Ende Florian Schmidt.

Da Nationalkaderschütze Philipp Grimm gegen Torsten Dworzak beim 382:380 einen Punkt für Kelheim holte, musste die Entscheidung der Partie auf den beiden hinteren Plätzen fallen.

Nationalmannschaftsschützin Monika Karsch (Kelheim-Gmünd) setzte sich dabei zwar mit 379:378 ganz knapp gegen den Routinier Uwe Potteck (Berlin) durch und holte einen weiteren Punkt für den Ersten aus der Gruppe Süd, aber an Position fünf fiel die endgültige Entscheidung für den fünfmaligen Deutsche Meister mit der Luftpistole, als Torsten Rexin gegen Tobias Piechaczek mit 372:368 die Oberhand behielt.

Mit dem Luftgewehr starteten zu Beginn der Partie die Münchner weitaus schneller als ihre Gegner aus der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen. Auf den beiden Spitzenpositionen waren Barbara Engleder (Foto links) und Norbert Ettner in gewohnt rascher Geschwindigkeit im Rennen.

Nach 35 Minuten beendete die Weltmeisterin mit dem Sportgewehr von 2010 ihren Wettkampf mit 396 Ringen und auch Norbert Ettner kam mit 393 Zählern weitaus früher als sein Gegner ins Ziel. Doch Düsseldorf ließ sich vom Tempo der Bayern nicht beeindrucken.

Jessica Mager (Foto rechts) an Position eins und Peter Hellenbrand auf Position zwei schossen Zehn um Zehn und die zahlreich angereisten Fans der Münchner mussten sehr bald fürchten, dass die Taktik ihres Teams diesmal vielleicht nicht aufgehen könnte. Die Hochrechnungen in der Halle bestätigten dies. Sie sahen die Düsseldorfer während des gesamten Matches vorne.

Jessica Mager überholte Barbara Engleder und siegte mit 397:396 und auch der Holländer bezwang Norbert Ettner mit 397:393. Da auch Jessica Kregel an Position fünf die ihre Gegnerin Regina Time in den letzten beiden Schüssen noch überholte und mit 396:393 gewann, war die Entscheidung zugunsten der Westdeutschen gefallen.

Den Ehrenpunkt für München holte Michaela Walo durch ein 388:387 gegen Markus Conrad, die Begegnung Silvia Rachl gegen Amelie Kleinmanns endete 390:390-Remis, da aber die Gesamtpartie schon entschieden war, erfolgte hier kein Stechen mehr.

Ausführliche aktuelle Informationen vom Bundesligafinale Luftgewehr in Rotenburg an der Fulda finden Sie wie immer nach Abschluss der Wettbewerbe über diesen Link.