International

Christian Mehringer gewinnt erneut die Bronzemedaille

14.08.2004 00:00

Am zweiten Wettkampftag der Europameisterschaft im Sommerbiathlon der Herren in der Verfolgungsdisziplin über 6 Kilometer sicherte sich der Bayer Christian Mehringer erneut einen Platz auf dem Siegertreppchen. Mit einer Laufleistung von 30:20,8 Minuten und insgesamt 6 Schießfehlern (4 liegend/2 stehend) holte er erneut Bronze für das deutsche Team.

Der Vizeeuropameister in der Sprintdisziplin, Alexey Mironov aus Russland, siegte in diesem Wettbewerb mit einem Laufzeitergebnis von 28:59,1 Minuten und null Fehlern im Liegend- sowie 4 im Stehendschießen. Sein Mannschaftskollege Alexey Chtcheparev lief die Strecke in einer Zeit von 29:40,5 Minuten, beendete den Schießwettkampf mit einer Fehlerzahl von 6 (1 liegend/5 stehend) und wurde damit Zweiter.
 
Auf Position 11 kam Frank Röttgen aus Wipperfürth/Rheinland mit einer Laufzeit von 33:05,6 Minuten und einer Gesamtfehlerzahl im Schießen von 9 (6 liegend/3 stehend). Nur 3 Plätze hinter ihm folgte auf Rang 14 Sebastian Blecke mit einem Laufergebnis von 33:54,9 Minuten und insgesamt 6 Schießfehlern (3 liegend/3 stehend), an 15. Stelle kam Wilhelm Rösch aus Ulm (34:05,9 Minuten/8 Schießfehler), Sechszehnter mit einer Laufleistung von 34:10,8 Minuten und insgesamt 7 Schießfehlern wurde Gerald Zielinsky (Zerbst/Sachsen Anhalt) vor Steffen Jabin (Köthen/Sachsen Anhalt), der in 35:46,4 Minuten seinen Lauf beendete und 6 Fehler schoss. Den 20. Platz belegte Arnold Müller (38:15,2 Minuten/4 Schießfehler) vor Thomas Rabe (38:27,2 Minuten/8 Schießfehler) auf Rang 21 und Michael Seifert (38:59,9 Minuten/5 Schießfehler) an 22. Position.
 
Zu den Leistungen sowie zum gesamten Wettkampf seiner Schützlinge sagte Trainer Jörg Brandt: „Einmal mehr zeigten die Russen ihre Extraklasse. Christian Mehringer (Foto) konnte sich aber mit einem Nullfehlerschießen beim letzten Schießen auf den 3. Platz einlaufen und in die russische Phalanx einbrechen.
Die Männer haben durch nicht so starkes Schießen bessere Platzierungen im Vorfeld vergeben. Die Reihenfolge im deutschen Team entspricht den Leistungen der Sportler. Zwei Silbermedaillen und einmal Bronze am heutigen Tag, haben das positive Ergebnis von gestern abgerundet.“
 
Die deutschen Junioren konnten im Verfolgungswettkampf leider keine Medaille für sich verbuchen. Sieger wurde erneut der Lette Edgars Piksons, der schon am ersten Wettkampftag in der Sprintdisziplin die Goldmedaille gewann. Er bestritt seinen Lauf in einer Zeit von 28:34,7 Minuten, im Liegendschießen unterlief ihm ein, im Stehendschießen 2 Fehler. Zweitplatzierter wurde der Vizeeuropameister vom Vortag, der Russe Pavel Shupreynov, der eine Laufzeit von 30:03,4 Minuten und insgesamt 5 Schießfehler (1 liegend/4 stehend) hatte. Sein Teamkollege Anatoly Slavgorodskiy holte sich mit einer Laufleistung von 30:36,1 Minuten und 2 Fehlern im Liegend- sowie 2 im Stehendschießen, Bronze.
 
Als bester Deutscher ging Florian Grimm (Niedersondhofen/Bayern) aus diesem Wettbewerb hervor. Er kam mit einer Laufzeit von 32:22,9 Minuten und einer Gesamtfehlerzahl von 5 (1 liegend/4 stehend) im Schießen an 9. Stelle der Gesamtwertung. Ihm folgte auf Position 15 der nächste deutsche Junior, Marian Quandt (34:05,0 Minuten/4 Schießfehler), Stefan Leunig aus Clausthal-Zellerfeld/Niedersachsen belegte mit 34:23,7 Minuten Laufzeit und insgesamt 7 Schießfehlern (2 liegend/5 stehend) Platz 17.
 
Markus Hartmann (Adenau/Rheinland) landete mit seiner Leistung im Laufen von 35:32,6 Minuten und 6 Fehlern im Schießteil (3 liegend/3 stehend) an 19. Position. Damit lag er vor Martin Zeitler aus Bayern (Marktoberdorf), der seinen Wettkampf mit einer Laufleistung von 38:13,4 Minuten und insgesamt 9 Schießfehlern (2 liegend/7 stehend) abschloss und damit den 21. Rang einnahm. Nico Alt nahm den 22. Platz ein (38:50,9 Minuten/7 Schießfehler), ihm folgte an 23. Stelle Robert Janikulla (39:31,6 Minuten/6 Schießfehler). Die Plätze 26 und 27 gingen an Jan Chomse (41:55,6 Minuten/12 Schießfehler) und Christoph Seseke (42:16,0 Minuten/7 Schießfehler).
 
„Die Junioren zeigten insgesamt ein sehr unausgeglichenes Schießverhalten. Sie hatten in diesem Verfolgungswettkampf ihre Laufgeschwindigkeit zu hoch angesetzt. Florian Grimm (Foto) war wieder der Beste und damit war seine Nominierung nach Trainerentscheid gerechtfertigt,“ so Jörg Brandt über seine Junioren.
 
 
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