International

Deutsche Doppeltrapschützen beim WM-Auftakt ohne Chance

03.09.2007 00:00

Im ersten Wettbewerb der Weltmeisterschaften der Wurfscheibenschützen in Nikosia auf Zypern hatten die deutschen Doppeltrapschützen keine Chance, in die Endrunde der besten Sechs zu gelangen, um entweder eine Medaille oder aber die letzte Chance zu nutzen, einen olympischen Quotenplatz für die Spiele im kommenden Jahr in Peking zu gewinnen.

 

 

Vier Treffer waren Waldemar Schanz (Wiesbaden/Foto) und Michael Goldbrunner (Geretsried), die mit jeweils 138 Treffern die Ränge 16 und 19 belegten, von der notwendigen Trefferanzahl entfernt, denn 142 Treffer mussten im Vorkampf geschossen werden, um das Finale zu erreichen.

Waldemar Schanz steigerte sich im Wettbewerb von Durchgang zu Durchgang. Nach der ersten Runde mit 43 Treffern weit von den vorderen Plätzen entfernt, schaffte es der Hesse nach 47 und 48 getroffenen Scheiben zur besten deutschen Platzierung.

45, 48 und noch einmal 45 getroffene Scheiben hieß am Ende die Ausbeute für den erst 21-jährigen Bayern, der vor anderthalb Wochen auf der Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück den nationalen Titel gewonnen hatte. Stefan Ommert (Ludwigshafen) belegte mit 135 Treffern den 33. Platz. Seine Rundenergebnisse lauteten: 48, 45 und 42 Treffer.

Neuer Weltmeister wurde auf der Mittelmeerinsel Francesco Daniello (Italien) mit 191 Treffern vor Binyuan Hu (China), der das Ziel 190 Mal traf und Joshua Richmond (USA), der nach 189 Treffern im Stechen mit 4:3 gegenüber Steven Scott (Großbritannien) die Oberhand behielt und Bronze gewann.

 

Der Brite wird es verschmerzen können, denn durch seinen vierten Rang gewann er für den Verband des Königreiches das begehrte olympische Ticket. In Peking wird demnach über den formellen Quotenplatzgewinn kein Vertreter des Deutschen Schützenbundes im Doppeltrapwettbewerb an den Start gehen können.

Alle bisherigen Ergebnisse von den Weltmeisterschaften der Wurfscheibenschützen auf Zypern finden Sie hier.