Olympische Spiele

Deutsche Gewehr-Damen nur knapp an den Medaillen in Rio vorbei

14.09.2016 09:56

Zwei deutsche Damen konnten sich im Wettbewerb Sportgewehr bei den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro (Brasilien) berechtigte Hoffnungen auf Medaillen machen, denn nach guten Leistungen im Vorkampf hatten sich Manuela Schmermund (Foto/SG Mengshausen) und Natascha Hiltrop (SV Lengers) für das Finale der besten acht Schützinnen qualifiziert.

Natascha Hiltrop, die bereits eine Silbermedaille mit dem Luftgewehr gewonnen hatte, kam nach den drei Anschlagsarten kniend, liegend und stehend auf 563 Ringe und Platz fünf, Manuela Schmermund erzielte 558 Zähler und qualifizierte sich damit als Siebte für die Endrunde. Elke Seeliger (SV Etzhorn) erreichte 546 Ringe und belegte damit im Gesamtklassement den 14. Platz.

Im Finale verpasste Manuela Schmermund mit 423,2 Ringen dann das Medaillenpodest nur ganz knapp und belegte Rang vier, während Natascha Hiltrop mit 390,9 Ringen auf dem siebten Rang notiert wurde.

Im Einzelwettbewerb der Herren mit dem olympischen Recurvebogen erreichte Maik Szarszewski (SC Vöhringen) das Viertelfinale, wo er sich gegen Luciano Resende (Brasilien) erst nach enormen Widerstand knapp mit 4:6 geschlagen geben musste.

In der ersten Runde der Elimination bezwang der Bogenschütze des Deutschen Behindertensportverbandes Diogo de Souza (Brasilien) glatt mit 7:1 und ließ auch im Achtelfinale Xucheng Shi (China) beim 7:3 keine Chance.

Die kompletten Ergebnisse der Para-Sport- und Bogenschützen finden Sie wie immer im Anschluss der Wettkämpfe über diesen Link.

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