International

Deutsche Junioren sahnen beim Alpencup ab

09.05.2006 00:00

Beim diesjährigen Alpencup in Innsbruck konnten die deutschen Schützen in 9 von 13 Disziplinen Medaillen für sich verbuchen und gewannen damit den Wettkampf mit dem bisher besten Punktergebnis. Je 3 Siege gingen allein auf das Konto von Julia Palm (Bergisch Gladbach) und Christian Reitz (Löbau/Foto).

Florian Brunner (Freiberg) holte sich in der Disziplin Luftpistole der Junioren die Goldmedaille mit 677,9 Ringen (579+98,9). Er verbesserte damit sein Ergebnis aus dem letzten Jahr um 3 Ringe und erreichte so seine persönliche Bestleistung. Florian Schmidt (Frankfurt/Oder) kam mit 665,7 Ringen (569+96,7) auf Platz 5, sein Teamkollege Christian Giesen (Inden-Pier) belegte mit 559 Ringen den 14. Rang.
Silber ging in diesem Wettbewerb mit 674,7 Ringen (574+100,7) an Aurèlien Wassong aus Frankreich, der Schweizer Patrick Scheuber wurde mit 673,7 Ringen (577+96,7) Dritter.
In der Teamwertung siegte die Mannschaft aus Deutschland mit Florian Brunner, Florian Schmidt und Christian Giesen mit insgesamt 1707 Ringen vor dem Team aus der Schweiz mit 1701 Ringen und den Italienern mit 1699 Ringen.

Auch bei den Juniorinnen mit der Luftpistole ging das ersehnte Gold an eine deutsche Schützin. Mit 473,9 Ringen (376+97,9) siegte Stefanie Baur (Dettenschwang). Ihre Mitstreiterin Ina Steinicke (Siegen) belegte mit 460,3 Ringen (368+92,3) den 8. Platz, Vivien Bruß (Frankfurt/Oder) kam mit 364 Ringen an 10. Stelle in der Rangfolge.
Die Schweizerin Tamara Faedo sicherte sich mit 471,4 (380+98,4) die Silbermedaille vor ihrer Landsmännin Amanda Hutter, die mit 470,1 Ringen (372+98,1) Dritte wurde.
Mit insgesamt 1108 Ringen kam das deutsche Team mit Stefanie Baur, Ina Steinicke und Vivien Bruß auf Platz 2 hinter den Schweizern mit 1119 Ringen. Bronze ging hier mit 1085 Ringen an die Mannschaft aus Frankreich.

Den Wettkampf des männlichen Nachwuchses in der Sportpistole gewann Christian Reitz (Löbau/Foto) mit 582 Ringen. Bei seinem ersten Wettkampf in dieser Disziplin gelang ihm auch gleichzeit ein Deutscher Rekord. Thorsten Fleischmann (Ochsenfurt) schaffte es mit 571 Ringen auf Platz 6 und Philipp Wagenitz (Löbau) kam mit 567 Ringen an 8. Stelle der Gesamtwertung.
Die Silbermedaille ging hier an den Schweizer Patrick Scheuber vor Boris Artraud aus Frankreich, der mit 575 Ringen Dritter wurde.
Der deutschen Mannschaft mit Christian Reitz, Thorsten Fleischmann und Philipp Wagenitz gelang mit 1720 Ringen der Sieg. Silber ging an Frankreich mit 1717 Ringen, Bronze holte die Schweiz mit 1696 Ringen.

In der Sportpistole der Juniorinnen konnte in der Einzelwertung leider kein Medaille erlangt werden. Vivien Bruß kam mit 755,4 Ringen (558+197,4) auf Platz 6, ihre Teamkollegin Ina Steinicke landete mit 741,0 Ringen (553+188,0) Ringen an 8. Stelle vor Stefanie Baur auf 9. Rang mit 541 Ringen.
Den Teamwettbewerb bestritten lediglich zwei Mannschaften; Gold ging mit 1707 Ringen an die Schweiz, Silber an die Gruppe aus Deutschland mit Vivien Bruß, Ina Steinicke und Stefanie Baur mit 1652 Ringen.

Bei den Junioren mit der Schnellfeuerpistole nahmen die deutschen Schützen alle Plätze auf dem Medaillentreppchen ein. Sieger wurde mit 763,8 Ringen (569+194,8) Christian Reitz die Silbermedaille ging an Philipp Wagenitz , der seinen Wettkampf mit insgesamt 761,4 Ringen (565+196,4) abschloss und Bronze sicherte sich Thorsten Fleischmann mit 734,5 Ringen (542+192,5).
Den Leistungen entsprechend, erhielt die Mannschaft des Deutschen Schützenbundes mit 1676 Ringen auch die Goldmedaille in der Teamwertung. Zweite wurden die Franzosen mit 1515 Ringen.

Auch in der Standardpistole räumten die DSB-Junioren Christian Reitz und Philipp Wagenitz wieder ab. Und obwohl beide zum ersten Mal in dieser Disziplin starteten, siegte Christian Reitz mit hervorragenden 572 Ringen vor seinem Mannschaftskollegen Philipp Wagenitz, der mit 557 Ringen Silber holte. Dritter wurde hier der Schweizer Patrick Scheuber. Thorsten Fleischmann kam mit 541 Ringen an 8. Stelle der Gesamtwertung.
Auch die der Mannschaft des DSB mit Christian Reitz, Philipp Wagenitz und Thorsten Fleischmann sicherte sich durch ihre Leistungen von 1670 Ringen die Goldmedaille. Zweite mit 1633 Ringen wurde das schweizer Team vor den Franzosen mit 1631 Ringen.
   

Obwohl die Schützen in allen Kleinkaliber-Disziplinen mit starkem Wind zu kämpfen hatten, hielt sie das nicht davon ab, auch hier einige Medaillen abzustauben. Bei den Juniorinnen in der Disziplin Gewehr 3x20 sicherten sich gleich zwei deutsche Schützinnen jeweils einen Platz auf dem Siegertreppchen. Julia Palm (Bergisch Gladbach) siegte mit 661,6 Ringen (564+97,6) und holte erneut die Goldmedaille, nachdem sie bereits mit dem Luftgewehr erfolgreich war. Im Finale konnte sie die 2 Ringe Rückstand zu ihrer Teamkollegin Amelie Kleinmanns schnell aufholen und gab den 1. Platz dann nicht mehr aus der Hand. Mit 658,4 Ringen (566+92,4) folgte ihr Amelie Kleinmanns (Kempen) auf Platz 2. Nadine Schüller (Hennef) belegte mit 540 Ringen den 17. Rang.
Bronze ging hier an die Italienerin Petra Zublasing mit 655,6 Ringen (561+94,6).
Durch die hervorragenden Leistungen der DSB-Juniorinnen ging der Sieg in der Mannschaftswertung mit 1670 Ringen ebenfalls an Deutschland. Platz 2 belegte Frankreich mit 1662 Ringen vor Italien mit 1658 Ringen.

In der Disziplin Gewehr 3x40 der Junioren zog Daniel Butterweck (Eschweiler) als Viertplatzierter mit 1121 Ringen ins Finale ein, schoss dort mit 98,4 Ringen das beste Ergebnis und kämpfte sich so bis auf Platz 2 vor. Mit 1219,4 Ringen sicherte er sich die Silbermedaille. Sein Mitstreiter Daniel Schamel (Niederrieden) belegte mit 1210,8 (1115+95,8) den 5. Rang vor Daniel Brodmeier (Saal-Reißing) mit 1210,6 (1116+94,6) an 6. Stelle und Florian Beier (Freiburg a.N.) mit 1103 Ringen auf Platz 9.
Gewinner dieses Wettkampfes wurde der Österreicher Stefan Raser mit 1226,6 Ringen (1134+92,6), Bronze ging mit 1216,0 Ringen (1119+97,0) an Marco Poffet aus der Schweiz.
Wie auch schon in der Einzelwertung, belegte die Mannschaft aus Österreich Platz 1 mit 3337 Ringen, vor dem deutschen Team mit Daniel Brodmeier, Daniel Schamel und Florian Beier, die es auf 3334 Ringe brachten. Dritter wurde mit 3327 Ringen die Gruppe aus der Schweiz.

Es schien, als wäre Daniel Butterweck eine Medaille nicht genug. Und so zog er mit 592 Ringen als Erster ins Liegend-Finale der Junioren ein, musste dann aber hart um die Verteidigung seines Platzes kämpfen. Mit nur einem Zehntel Vorsprung und insgesamt 692,1 Ringen (592+100,1) rettete er seinen Sieg vor dem Zweitplatzierten Schweizer Marco Poffet, der seinen Wettkampf mit 692,0 Ringen (589+103,0) abschloss. Den dritten Rang nahm Jèrèmy Monnier aus Frankreich mit 690,6 Ringen (588+102,6) ein.
Gleich hinter ihm folgte Daniel Brodmeier mit 687,0 Ringen (588+99,0). Sein Teamkollege Florian Beier belegte mit 579 Ringen Platz 12. Ringgleich kam an 13. Stelle Daniel Schamel.
In der Teamwertung gelang den deutschen Schützen erneut eine Platzierung auf dem Siegerpodest. Mit 1759 Ringen holten Daniel Butterweck, Daniel Brodmeier und Florian Beier die Goldmedaille. Mit 1753 Ringen ging Silber an Frankreich, Bronze mit 1747 Ringen an Österreich.

Der Erfolg ließ auch bei den Juniorinnen im Liegendwettkampf nicht auf sich warten. Julia Palm gewann mit 588 Ringen ihre 3. Goldmedaille beim diesjährigen Alpencup. Silbermedaillenträgerin wurde Amelie Kleinmanns mit 584 Ringen. Der dritte Platz und damit Bronze ging mit 580 Ringen an die Französin Deborah Picart. Nadine Schüller (Hennef) belegte mit 555 Ringe Platz 17 in der Rangfolge.
Als Mannschaft holten Julia Palm, Amelie Kleinmanns und Nadine Schüller mit 1727 Ringen Silber. An erster Stelle platzierten sich die Schützinnen aus der Schweiz mit 1729 Ringen. Die Bronzemedaille ging mit 1708 Ringen an Frankreich.

     
Weitere Informationen und alle Ergebnisse zu diesem Wettkampf finden Sie HIER.