Weltcup

Deutsche Skeetschützen verfehlen das Finale

12.06.2008 00:00

Die deutschen Skeetschützen haben das Finale beim Weltcup in Suhl verpasst. Mit jeweils 118 Treffern kamen Thorsten Hapke (Wedemark/Foto) und Tino Wenzel (Ibbenbüren) auf die Plätze 10 und 13. Axel Wegner (Brandis), wie Tino Wenzel für die Olympischen Spiele in Peking qualifiziert, belegte mit 116 getroffenen Scheiben den 22. Rang.

 

Für Thorsten Hapke und Tino Wenzel hätte ein Treffer mehr genügt, um in ein Stechen für den Finaleintritt zu kommen. Thorsten Hapke begann mit zwei Serien von 23 Treffern und komplettierte seinen Vorkampf mit drei Runden von jeweils 24 getroffenen Scheiben. Tino Wenzel startete mit einer 22er-Runde, ließ zwei Mal optimale 25 Treffer folgen und schoss mit zwei Runden von jeweils 23 Treffern aus.

Der Weltmeister von 2005 in Lonato (Italien), Vincent Hancock (USA), ging mit 123 Treffern an der Spitze in die Endrunde und hatte nach 24 getroffenen Scheiben im Finale mit insgesamt 147 Treffern diesen Wettbewerb vor Anthony Perras (Frankreich), der auf 145 Treffer (Vorkampf 120/Finale 25) kam, gewonnen.

Um Bronze gab es ein Stechen, da Ennio Falco (Italien) und Leos Hlavacek (Tschechische Republik) beide 144 Treffer auf dem Konto hatten. Der Italiener siegte in diesem Shoot-off schließlich mit 6:5.

Bundestrainer Wilhelm Metelmann mit seinem Fazit zu den Leistungen seiner Schützlinge: „Zufrieden mit dem Abschneiden bin ich nicht, denn wir hatten uns schon einige Finalteilnahmen oder den Gewinn von Medaillen erhofft. Mehrmals sind unsere Sportler nur knapp an der Finalteilnahme gescheitert, das hätte ein wenig besser sein können. Ansonsten war der Weltcup der Beste, den ich in Suhl erlebt habe, selbst das Wetter hat diesmal mitgespielt. Dazu die hervorragende Organisation, mein Kompliment. Dies sagen auch viele Sportler und Trainer aus dem Ausland.“

Die Ergebnisse des Weltcups der Wurfscheibenschützen in Suhl finden Sie nach Ablauf der Wettkämpfe hier.

Das Foto in Originalgröße