International

Deutsches Pistolenteam gewinnt Bronzemedaille

27.03.2004 00:00

Die Mannschaft des Deutschen Schützenbundes hat in der Luftpistole die Bronzemedaille gewonnen. Mit 1734 Ringen hatte das DSB-Team in der Besetzung Abdullah Ustaoglu (Riegel/Foto Mitte), Frank Seeger (Wolfsburg/Foto links) und Jörg Meyer (Wolfenbüttel/Foto rechts) zwar die gleiche Ringzahl auf dem Konto wie auch die Schützen aus Weißrussland, doch die bessere letzte Serie sprach für die Schützlinge von Bundestrainer Peter Kraneis.

 

Russland gewann das Gold in dieser Disziplin mit 1756 Ringen ganz souverän vor Italien, das mit 1737 Ringen die Silbermedaille mit nach Hause nehmen kann.
 
Im Einzelwettbewerb verpasste Abdullah Ustaoglu mit 581 Ringen ganz knapp das Finale der besten Acht und wurde Neunter. Frank Seeger kam mit 579 Ringen auf Platz 15 und Jörg Meyer beendete seinen ersten großen internationalen Einsatz mit 574 Ringen auf dem 29. Platz.
 
Titelverteidiger Michail Nestrujew (Russland) konnte sich auch diesmal wieder im Finale mit insgesamt 691,3 Ringen durchsetzen und gewann die Goldmedaille vor Tanju Kiriakow (Bulgarien), der mit 685,3 Ringen Silber überreicht bekam und auf Rang drei mit 684,0 Ringen Francesco Bruno (Italien), der Wladimir Isakow (Russland) noch vom Bronzerang verdrängen konnte.
 
Erich Schallmair (Sielenbach/Foto) hat in einem hochklassigen Finale bei den Europameisterschaften für Druckluftwaffen in Györ (Ungarn) im Luftgewehr mit insgesamt 695,4 Ringen am Ende den achten Platz belegt und damit seine guten Leistungen in den letzten Wochen und Monaten bestätigt.
 
Lange Zeit konnte der Bayer seinen siebenten Rang, mit dem er nach 594 Ringen im Vorkampf in diese Endrunde gegangen war, behaupten, doch Marco De Nicolo (Italien), der direkt am Anfang auf den letzten Platz zurückgefallen war, zog nach dem achten Durchgang an Erich Schallmair noch vorbei.
 
An der Spitze bestritt Peter Sidi (Ungarn), der im Vorkampf mit 599 Ringen den europäischen Rekord einstellen konnte, ein einsames Rennen im Kampf um Gold. Zwischendurch betrug sein Vorsprung vor Dick Boschmann (Niederlande), der sich frühzeitig den zweiten Rang eroberte, schon 3,3 Ringe.
 
Sidi wurde neuer Europameister mit 701,9 Ringen vor Dick Boschmann, der 699,7 Ringe erzielte und Alin Moldoveanu (Rumänien), der sich unter dem Jubel seiner Landsleute in der Halle mit 699,3 Ringen von Platz vier auf den Bronzerang vorschieben konnte.
 
Bernhard Oswald (Wildsteig) erzielte 591 Ringe und belegte damit Rang 20, während für Dirk Leiwen (Paderborn) am Ende 588 Ringe notiert wurden, die den 41. Platz bedeuteten.
 
Schweden wurde durch die beste letzte Serie neuer Europameister im Mannschaftswettbewerb, denn auch die nachfolgenden Teams aus der Slowakei und der Ukraine wiesen nach Abschluss des Wettkampfes 1775 Ringe auf. Dahinter Österreich und Deutschland mit 1773 Ringen, wobei die Österreicher die bessere Abschlussserie hatte und das hieß Rang fünf für das DSB-Trio.