Deutsche Meisterschaften
DM Sportschießen München: Sachsen gewinnt den 31. RWS Shooty Cup
Am 27. August 2026 ging der RWS Shooty Cup in die 31. Runde. Mit dem legendären Einmarsch der Landesverbände und deren Maskottchen fiel der Startschuss für das Highlight des Jahres. Am Ende jubelten vor allem die Schützinnen und Schützen aus Sachsen, denn sie gewannen vor der Oberpfalz und Brandenburg.

In diesem Jahr war nicht nur ein neues Maskottchen (Robby aus Norddeutschland) dabei, sondern auch zwei neue Moderatorengesichter: Im Stream wurde Jan-Erik Aeply von Pistolenschütze Annis Charaf unterstütz. In der Halle hatte Philip Bernhard den Westfalen André Hähner an seiner Seite. Familie und Freunde waren zu Gast auf der Olympia Schießanlage in Garching bei München, um ihre Kleinen anzufeuern. Sich überhaupt für den RWS Shooty Cup zu qualifizieren, ist schon eine Leistung, auf die man sehr stolz sein kann!
Die Stimmung hätte besser nicht sein können, um die Sportler in der Halle zu empfangen. So trafen vereinzelte Schüler fast perfekte 200 Ringe. Welche Spitzensportler anschließend im Finale kämpfen, wurde dann ausgelost. An den Start gingen in der Disziplin Gewehr: Max Braun, Daniel und Hanna Bühlmeyer, Maximilian Dallinger, David Koenders, Anita Mangold, Melissa Ruschel, sowie Maximilian Ulbrich.
Mit der Luftpistole traten Paul Fröhlich, Monika Karsch, Markus Kremser, Christian und Sandra Reitz, Sarah Tauermann, Doreen Vennekamp sowie Maxi Voigt an. Für das Finale qualifizierten sich nach dem spannenden Vorkampf mit insgesamt 80 Schuss (20 pro Starter) folgende Landesverbände: Oberpfalz (743 Ringe), Brandenburg und Nordwest (beide 739 Ringe), Niedersachsen, (733 Ringe), Thüringen (721 Ringe), Pfalz und Sachsen (beide 720 Ringe) sowie das Team Baden (719 Ringe). Damit waren es - abgesehen von der Pfalz, Thüringen und Baden - die gleichen Finalteilnehmer wie im Vorjahr.
Die ersten Namen, die gezogen wurden, waren die von Monika Karsch und Max Braun für das Team Oberpfalz. Maxi Dallinger, der im letzten Jahr sehr dafür gekämpft hat, beim RWS Shooty Cup mitschießen zu dürfen, ging mit Sandra Reitz für Team Brandenburg an den Start. Sarah Tauermann, ein neues Gesicht unter den Spitzensportlern, wurde zusammen mit Melissa Ruschel von Team Nordwest ausgelost. Das Team Niedersachsen zog Doreen Vennekmap und David Koenders, welche im vergangenen Jahr beide nicht dabei waren. Die Namen Anita Mangold und Paul Fröhlich zogen die Sportler von Team Thüringen. Darauf folgten die Pfälzer mit dem Los Max Ulbrich und Markus Kremser. Team Baden zog zu guter Letzt ihre Spitzensportler mit den Namen Daniel Bühlmeyer und Maxi Vogt.
Wie im vergangenen Jahr auch wurden Christian Reitz und Hannah Bühlmeyer wieder zusammengelost, dieses Mal für das Team Sachsen. Diese Kombination scheint wohl der Schlüssel zum Erfolg zu sein, denn trotz des Einzugs von Team Sachsen als Siebter In das Finale, kämpften sie sich Stück für Stück weiter nach ganz oben. Die zu Beginn des Finals noch Drittplatzieren aus Nordwest schieden leider zuerst aus. Der im Vorkampf stark erkämpfte Vorsprung von 20 Ringen reichte dann doch nicht für eine Medaille aus. Maxi Dallinger, der im letzten Jahr schon mit Andreas Köppl auf den dritten Platz abrutschte, musste sich erneut zusammen mit Sandra Reitz mit der Bronzemedaille zufriedengeben. Im letzten Schuss fiel die Entscheidung darüber, wer die Silber- und wer die Goldmedaille ergattern sollte… Mit nur einem Zehntel Differenz musste sich das Team Oberpfalz mit Max Braun und Monika Karsch geschlagen geben und gewann Silber.
Neben der Mannschaftswertung wurden außer der Reihe die besten Schüler in den Disziplinen Pistole und Gewehr aus der Qualifikationsrunde geehrt. Mit dem Luftgewehr belegte Luisa Backes aus dem Saarland mit 197 Ringen Platz drei. Jana Stahl aus der Oberpfalz gewann mit 198 Ringen Silber. Die Goldmedaille ging an Emma Moises aus dem Rheinland mit überragenden 198 Ringen (bessere letzte Serie). In der Disziplin Luftpistole ging die Goldmedaille nach Brandenburg für Kaja Susnja mit 184 Ringen. Bruno Karsch (Bayern) sicherte sich Platz zwei mit 181 Ringen. Kim Lia Misgajski gewann mit 180 Ringen für Berlin Brandenburg die Bronzemedaille.
Die Sieger wurden von Florian Schmidt und Alyssa Ott (Firma RWS) sowie von Lars Bathke (1. Vizepräsident des DSB), und Stefan Rinke (Vizepräsident Jugend des DSB) prämiert.
So schnell war der diesjährige RWS Shooty Cup wieder vorbei. Die DSJ dankt allen voran der Firma RWS, die mindestens genauso viel Freude am RWS Shooty Cup hat, wie die DSJ. Um Florian Schmidt zu zitieren: „Wir werden das die nächsten Jahre auf jeden Fall weiter unterstützen, für mich ist es wie für viele andere auch, ein Highlight im Sportjahr!“
Sollte jemand den RWS Shooty Cup verpasst haben oder nochmal schauen wollen, kann dies unter dem diesem Link gerne nachgeholt weden.
