International

Dorjsuren verpasst erneut knapp das Finale

13.04.2009 00:00

Der Weltcup von Changwon in Südkorea steht für Sportschützin Munkhbayar Dorjsuren unter einem ungünstigen Stern. Nachdem sie schon in ihrer Paradedisziplin knapp am Finale der besten Acht vorbeigezielt hatte, fehlten ihr mit der Luftpistole nach 380 Ringen ebenfalls nur drei Ringe für die Endkampfteilnahme. Die Olympia-Dritte von Peking mit der Sportpistole platzierte sich an Rang zwölf und war damit beste Deutsche.

Wenige Tage nach ihrem überraschenden Bronzegewinn mit der Sportpistole zeigte auch Stefanie Thurmann (Frankfurt/Oder) erneut eine gute Leistung und wurde mit ebenfalls 380 Ringen 16., die geringere Anzahl der Innenzehner gab den Ausschlag in der Platzierung.
Monika Martin (Kobbermoor) kam mit schwachen 369 Ringen nur auf Platz 33.
Die Chinesin Xin Tong siegte recht glatt mit 489,4 Ringen (Vorkampf 388 und Finale 101,4) vor der Südkoreanerin Ho Lim Lee mit 488,3 Ringen (387 und 101,3) sowie der Australierin Lalita Jauhleuskaja mit 487,8 Ringen (386 und 101,8).

Ohne deutsches Gewehrteam gingen die Entscheidungen in Changwon über die Bühne. Totale chinesische Dominanz hieß es in der Entscheidung Sportgewehr der Frauen. Wen Yin, Xiangyan Wan und Chengyi Wang feierten einen Dreifachsieg. Yin lag nach 587 Ringen im Vorkampf praktisch uneinholbar in Front und brachte den Sieg mit 98,2 Ringen im Finale zu insgesamt 685,2 Ringen sicher nach Hause. Wan holte sich mit 676,8 Ringen (580 und 96,8) aufgrund des besseren Finales noch Silber vor Wang mit 676,6 Ringen (582 und 94,6).

  
Bericht: Harald Strier


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