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DSB-Pokal Finale Coburg & Creidlitz: Gelingt die Mission Titelverteidigung?
Vom 2. März bis zum 5. Juli wurde die Vorrunde des DSB-Pokals in Fernwettkämpfen ausgetragen. Nun stehen die 25 Teams fest, die beim großen Finale am 19. September in Coburg und Creidlitz um die Titel kämpfen. In den Disziplinen Luftgewehr, Luftpistole, Luftgewehr Auflage und Luftpistole Auflage qualifizierten sich jeweils die zwei bzw. drei bestplatzierten Teams der Gruppen für das Finale.

Die Mission Titelverteidigung ist für alle vier amtierenden Champions noch in vollem Gang. Sowohl RWS Franken im Luftgewehr als auch die Kgl. priv. HSG München mit der Luftpistole und der Luftpistole-Auflage sowie die SGes Huglfing mit der Luftgewehr-Auflage haben den ersten Schritt gemacht und stehen im großen Finale. Dabei präsentierten sich die Titelverteidiger bereits in der Vorrunde in starker Form: alle vier Teams setzten sich in ihren jeweiligen Gruppen an die Spitze und gehen damit mit Rückenwind in das Finale.
In der Vorrunde sorgten zahlreiche Bundesligaschützen mit starken Leistungen für Aufsehen. Dazu gehörten unter anderem Alyssa und Justus Ott (RWS Franken), Fabian Westermann (FSG Der Bund Allach) und Franziska Stahl Mockenhaupt (Wissen) mit dem Luftgewehr sowie Nina Adles (HSG München) mit der Luftpistole. Alyssa Ott knackte dabei einmal die perfekte Marke von 400 Ringen. Mit 384 Ringen stellte Markus Lehner (FSG Der Bund Allach) das beste Ergebnis mit der Luftpistole auf. Auch im Auflagebereich waren ausgewiesene Könner am Start und wussten mit starken Ergebnissen zu überzeugen. Mit dem Luftgewehr erzielte Ingrid Heubusch (Unsernherrn) 321,4 Ringe. Hermann Plötz (Huglfing) und Martin Beinstein (Hundsangen) kamen jeweils auf 321,2 Ringe. Mit der Luftpistole setzten Valerius Rack (Bad Berneck) mit 314,4 Ringen und Detlef Polter (HSG München) mit 313,3 Ringen die Maßstäbe.
Norbert Zimmermann, Mitglied der Technischen Kommission Sportschießen und Verantwortlicher für den DSB-Pokal, zog ein positives Fazit der Vorrunde: „Die Wettkämpfe sind ohne größere Probleme durchgeführt worden. Lediglich die Zahl der teilnehmenden Mannschaften in der Disziplin Luftpistole lassen noch zu wünschen übrig.“ Das DSB-Pokal Finale 2026 findet am 19. September auf den Schießständen der SGes Coburg 1354 e.V. (Luftgewehr-Auflage / Luftpistole-Auflage) und des SV Creidlitz 1963 e.V. (Luftgewehr / Luftpistole) statt. Den Abschluss des Wettkampftages bilden ein gemeinsamer Festabend und die Siegerehrung auf dem Schießstand in Coburg.
Im Finale absolvieren die Auflageschützen ein 30-Schuss-Programm, während die Schützen ohne Auflage zehn Schüsse mehr abgeben. Die Teams bestehen aus acht Schützen im Luftgewehr und sechs Schützen in der Luftpistole. Bei der Zusammenstellung gelten zudem bestimmte Altersvorgaben. So muss ein Luftpistolen-Auflageteam beispielsweise einen Schützen der Seniorenklassen I/II, einen Schützen der Klassen III/IV/V/VI sowie mindestens eine weibliche Schützin aufbieten. Während in der Disziplin Luftpistole ausschließlich ganze Ringe gewertet werden, kommt bei den drei anderen Wettbewerben die Zehntelwertung zum Einsatz.
Die Finalteilnehmer am 19. September
Luftgewehr (in Creidlitz): RWS Franken, Wissener SV, FSG „Der Bund“ Allach, PSS Inden/Altdorf, SGes Hehn
Luftpistole (in Creidlitz): Kgl. Priv. HSG München 1406, SGem 1963 Münster, FSG „Der Bund“ Allach, SV Lautzkirchen
Luftgewehr-Auflage (in Coburg): SG Neumühle, SG Unterzeitlbach, SSV Bad Breisig, SGes Huglfing, SV Hundsangen, Hub. Straberg, ZSG Bavaria Unsernherrn II, SGes Hehn, SSV Großenhausen, ZSG Bavaria Unsernherrn I, SSV Tüschenbroich, SGi Groß Oesingen
Luftpistole-Auflage (in Coburg): Kgl. priv. HSG München, SV Haendorf, ZSG Bavaria Unsernherrn, SGes Bad Berneck
