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DSB-Pokal Luftgewehr: Abschluss der Vorrunde

17.06.2016 10:14

Nach den Pistolenschützen haben nun auch die Gewehrschützen ihre Vorrunde im DSB-Pokal beendet. Den letzten Wettkampf der Runde gewannen die Isar-Ilmtaler Sportschützen gegen den SV Hohenstedt und schafften auf den letzten Drücker die Qualifikation für das Finale in Suhl.

Neben den zehn Gruppensiegern qualifizieren sich die zehn Mannschaften mit dem besten Ringdurchschnitt für den Endkampf. Den Großteil der Teilnehmer wird der Bayerische Sportschützenbund stellen, vierzehn der zwanzig Finalisten reisen aus Bayern an.

Mit dem SV Deiringsen sicherte sich der einzige westfälische Vertreter den Sieg in der Gruppe A vor den rheinischen Vereinen St. Sebastianus Düsseldorf-Bilk und Wissener SV II, die auch in der Rangliste der ringbesten Nicht-Gruppensieger nicht unter den besten zehn liegen.

Deutlich knapper verlief das Duell um Platz eins in der Gruppe B. Der SV Bramstedt aus dem Nordwesten und der Wissener SV I (Rheinland) waren die beiden stärksten Mannschaften der Gruppe, den direkten Vergleich gewann Bramstedt mit nur drei Ringen Vorsprung und wurde damit Gruppensieger. Doch auch Wissen darf dank der guten Mannschaftsleistung nach Suhl fahren, nicht so der SV Dibbersen-Donnerstedt-Horstedt (Nordwest) und die PSS Inden/Altdorf (Rheinland).

Kurze Wege prägten die Gruppe C, in der die Pfälzer Vereine SV Herxheim und SSV Schopp sowie die SG Tell Edingen aus Baden aufeinander trafen. Gruppensieger wurde Schopp vor Herxheim, beide Mannschaften sind für Suhl qualifiziert.

Als Sieger der Gruppe D qualifiziert sich auch der SV Soonwald Mengerschied wieder für das Finale des DSB-Pokals. Pech hatte der SV Diana Dettingen (Bayern), der um 1,5 Ringe an der Qualifikation über den Mannschaftsschnitt scheiterte. Ohne Endkampfchance war am Ende der SV Impflingen (Pfalz).

Relativ leichtes Spiel hatten die Hubertus-Alpenjäger Haibach (Bayern) in der Gruppe E. Beide Wettkämpfe gegen den SSV Schopp II (Pfalz) und den SSV Tennenbronn (Südbaden) wurden gewonnen und damit der Gruppensieg erreicht. Die Pfälzer sind zweiter Nachrücker für den Fall von Nichtmeldungen für den Endkampf.

Souveräner Sieger der Gruppe F wurde RWS Franken I vor der SSG Kranzberg. Die Kranzberger sicherten sich mit einem Mannschaftsschnitt von 3043,00 Ringen den 10. und letzten Qualifikationsplatz bei den Nicht-Gruppensiegern – 1,5 Ringe vor Dettingen. Dritter der Gruppe wurde der SSV Pfaffenwinkel, der dank eines sehr guten Mannschaftsschnitts, der  sogar besser war als der des Zweiten Kranzberg, ebenfalls nach Suhl fahren dürfen. Komplettiert wurde diese bayerische Gruppe vom SSV Altdorf-Neumarkt-Beilingries.

Auch die zweite Mannschaft von RWS Franken qualifiziert sich direkt für den Endkampf. Der Sieger der Gruppe G schaffte dabei den besten Mannschaftsschnitt aller teilnehmenden Mannschaften: 3128,33 Ringe! Damit ist der Titelverteidiger auch dieses Jahr wieder einer der Topfavoriten auf den Pokalsieg. Insgesamt war die Gruppe sehr ausgeglichen. Franken, der Donaugau Regensburg (3127,00 Ringe) und die SSG Dynamit Fürth (3109,33 Ringe) lagen punktgleich an der Spitze, Ausschlag für die Platzierung gab der Mannschaftsschnitt. Sieglos ausgeschieden ist der SSV Aischgrund, der gegen die drei Topmannschaften keine Chance hatte.

Schon vor dem letzten Wettkampf der Gruppe H stand der SV Altusried mit zwei Siegen als Gruppenerster fest. Den zweiten Platz sicherten sich die Isar-Ilmtaler Sportschützen Massenhausen durch einen Sieg gegen den SV Hohenstadt. In diesem Wettkampf verbesserten die Massenhausener ihren Mannschaftsschnitt so, dass es für die Endkampfqualifikation reichte.

Obwohl der SSV Hesselberg II nur den dritten Platz der Gruppe I belegt, reichte der Mannschaftsschnitt um sich für das Finale zu qualifizieren. Den Gruppensieg schossen „Der Bund“ München und die FSG Kempten im direkten Duell aus, mit dem knapp besseren Ende für die Münchener – der Vorsprung betrug nur acht Ringe.

Ein weiterer Favorit auf den Gesamtsieg wurde Erster der Gruppe J. Die Isarschützen Plattling setzten sich gegen den SSV Hesselberg I und die SG Zaitzkoven durch. Hesselberg qualifiziert sich über den Mannschaftsschnitt für den Endkampf.

Alle Endkampfteilnehmer werden nun durch den Thüringer Schützenbund als Finalausrichter kontaktiert.

Als Gruppensieger direkt qualifiziert:
RWS Franken II (BY, 3128,33 Ringe), FSG „Der Bund“ München (BY, 3123,50), Isarschützen Plattling (BY, 3100,50), SSV Schopp I (PF, 3096,00), RWS Franken I (BY, 3093,00), SV Bramstedt (NW, 3083,00), SV Deiringsen (WF, 3071,00), SV Soonwald-Mengerschied (RH, 3069,50), Hubertus-Alpenjäger Haibach (BY, 3062,00), SV Altusried (BY, 3055,50)

Als ringbeste Nicht-Gruppensieger qualifiziert:
Donaugau Regensburg (BY, 3127,00), FSG Kempten (BY, 3114,50), SSG Dynamit Fürth (BY, 3109,33), SSV Hesselberg I (BY, 3099,50), Wissener SV I (RH, 3078,00), SSV Hesselberg II (BY, 3071,50), SV Herxheim (PF, 3070,00), SSV Pfaffenwinkel (BY, 3052,33), Isar-Ilmtaler SpSch (BY, 3049,50), SSG Kranzberg (BY, 3043,00)

Nicht qualifiziert, aber mögliche Nachrücker bei Nichtmeldungen:
SV Diana Dettingen (BY, 3041,50), SSV Schopp II (PF, 3032,50), St. Sebastianus SV Düsseldorf-Bilk* (RH, 3023,00), SG Tell Edingen (BD, 3015,00), SSV Altdorf-Neumarkt-Beilingries (BY, 3013,33), SV Hohenstadt (BY, 3011,50), SG Zaitzkoven (BY, 3011,00), SSV Aischgrund (BY, 3008,00), SSV Tennenbronn (SB, 2991,50), Wissener SV II (RH, 2989,50), SV Impflingen (PF, 2989,00), SV Dibbersen-Donnerstedt-Horstedt (NW, 2953,67), PSS Inden/Altdorf (RH, 2942,33)

*Düsseldorf-Bilk verzichtet freiwillig auf eine Finalteilnahme und wird bei der Ermittlung eines eventuellen Nachrückers nicht berücksichtigt.

Beitrag: Marcel Bachem