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DSB-Präsident Heinz-Helmut Fischer feiert 75. Geburtstag

27.09.2016 09:42

Der Präsident des Deutschen Schützenbundes, Heinz-Helmut Fischer, feiert heute seinen 75. Geburtstag. Seit dem Deutschen Schützentag von 2013 in Potsdam steht der Niedersachse an der Spitze des viertgrößten deutschen Sportverbandes im DOSB.

In seiner Ära als Präsident richtete er von Beginn an sein Augenmerk neben dem Sportschießen vor allem auf den Bogensport, der als gleichberechtigte Disziplin im DSB erscheinen sollte und durch die Erfolge der deutschen Bogensportler bei den Weltmeisterschaften in Antalya 2013, den ersten Europaspielen in Baku 2015 sowie durch die olympische Silbermedaille bei den Spielen in Rio einen enormen Aufschwung genommen hat.

Natürlich wird auch der großartige Erfolg der Sportschützen insgesamt mit drei Gold- und zwei Silbermedaillen bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro (Brasilien) mit seinem Namen verbunden bleiben, denn er verantwortete als Präsident tiefgreifende Strukturmaßnahmen, die schließlich den Erfolg und das beste Ergebnis aller Zeiten für den DSB bei Olympischen Spielen brachte.

Heinz-Helmut Fischer, der früher selbst Fußball, Schwimmen und Judo als Leistungssport betrieben hat, ist seit 1972 Mitglied der Schützengilde Peine. Seit 1975 war er auch für das Schützen-Corps Lehrte aktiv und wuchs dort in die Funktionslaufbahn als Pressewart, Schriftführer und 1. Vorsitzender hinein.

Im Niedersächsischen Sportschützenverband fungierte der selbständige Steuerberater zunächst als Landesschatzmeister, wurde dann Vizepräsident des NSSV und schließlich bekleidete er viele Jahre das Amt des Landesverbandspräsidenten.

Als Vizepräsident des Deutschen Schützenbundes übernahm er nach dem plötzlichen Tod des damaligen Präsidenten Josef Ambacher die Spitzenposition des DSB zunächst kommissarisch, bevor er in Potsdam von der Delegiertenversammlung ins höchste Amt gewählt wurde.

Auch im Internationalen Schießsportverband ISSF nimmt er seit 2014 als Mitglied des Verwaltungsrates die Interessen des Verbandes und damit der deutschen Schützinnen und Schützen wahr.

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