Jugend
DSJ: Berlin vor Westfalen beim Shooty Cup Bogen
Der diesjährige Shooty Cup Bogen war ein gelungener Wettbewerb mit spannenden Wettkämpfen und engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Insgesamt traten in Homberg/Efze sieben Mannschaften aus vier Landesverbänden gegeneinander an und sorgten für ein sportlich anspruchsvolles Niveau.

Im Vorkampf absolvierten alle Teams 30 Schuss auf ein 60er-Feld im Auflage-Modus nach dem Prinzip „Hit and Miss“. Dabei wurden ausschließlich Treffer im Gold gewertet, während alle Schüsse außerhalb des Zentrums mit null Punkten bewertet wurden. Dieses Wertungssystem stellte besondere Anforderungen an Präzision und Konzentration. Besonders hervorzuheben ist, dass es Lukas Becker (Hessen 1) und Youri Lauterbach (Westfalen 1) gelang, beeindruckende 29 von 30 möglichen Treffern zu erzielen, Kiri Sanftenberg (Berlin 1) erreichte starke 28 von 30 Treffern.
Im anschließenden Finale wurden alle sieben Platzierungen ausgeschossen, was für durchgehend spannende Entscheidungen sorgte. Besonders die Finalrunden waren von hoher Intensität geprägt. Wie bereits im Vorfeld zeigte sich auch hier die starke Form der Berliner Mannschaften: Im Goldfinale standen sich Berlin 1 und Westfalen 1gegenüber, die Hauptstädter siegten mit 7:3. Und auch im kleinen Finale rissen am Ende die Berliner die Arme hoch, Berlin 2 siegte 6:4 gegen Hessen 1.
Neben dem sportlichen Wettbewerb gab es auch attraktive Preise für die Teilnehmenden, darunter Gutscheine und Münzen. Die Organisation der Veranstaltung durch das Team vom SV Böddiger war hervorragend und trug maßgeblich zum reibungslosen Ablauf bei.
Trotz der Zeitumstellung und frostiger Temperaturen am Morgen – inklusive Eiskratzen – waren alle Mannschaften überpünktlich in der Halle, was die hohe Motivation und Disziplin der Teilnehmenden unterstreicht.
Auch wenn die Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahr 2025 leicht darunter lagen, bewegten sie sich weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Der Shooty Cup Bogen bleibt somit ein wichtiger und erfolgreicher Wettbewerb im Nachwuchsbereich.
Abschließend gilt ein herzlicher Dank allen Beteiligten, Helferinnen und Helfern sowie Betreuerinnen und Betreuern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
Für die Zukunft wäre es wünschenswert, wenn sich noch mehr Landesverbände am Shooty Cup beteiligen würden, so Stefan Rinke, DSB-Vizepräsident Jugend: „Ziel ist es, dass wir mindestens 20 Mannschaften aus der Mehrheit der Landesverbänden am Start haben.“
