Bundesliga

Ein starkes Trio darf schon für das Bundesligafinale planen

26.11.2007 00:00

Das Trio SV Kelheim-Gmünd, ESV Weil am Rhein und SGi Waldenburg darf schon für das Bundesligafinale am 9. und 10. Februar in Paderborn planen. Nach dem dritten Wettkampfwochenende in der Bundesliga Luftpistole Gruppe Süd steht zwischen Kelheim und Weil lediglich noch die Frage nach dem Gruppensieger aus – beide sind noch ohne Verlustpunkt und treffen am 12. Januar in Weil direkt aufeinander.

Sie sind jedoch schon definitv für den Endkampf qualifiziert, während die SGi Waldenburg mit 8:2 Zählern nur noch theoretisch von einem Finalplatz verdrängt werden kann. Am Tabellenende muss sich Aufsteiger SV Altheim-Waldhausen mit nur drei Einzelzählern und ohne Mannschaftspunkt große Sorgen um den Klassenerhalt machen.

Meister ESV Weil am Rhein zeigte trotz einer fantastischen Heimatmosphäre in der rappelvollen Halle mit über 200 Zuschauern Gastgeber Altheim-Waldhausen klar die Grenzen auf. Beim nie gefährdeten 5:0-Erfolg zeigte sich Nationalschütze Abdullah Ustaoglu (Foto) mit 389 Ringen in herausragender Form. Zuvor hatten die Kelheimer etwas Glück beim 3:2-Erfolg über Dynamit Fürth. Ausgerechnet der Präsident der Franken, Herbert Ascherl, vergab an Position vier die Chance, die Regensburger noch in Gefahr zu bringen. Statt einer nötigen Zehn traf er im letzten Schuss die 9,8 und verpasste die Chance, bei Kelheimer 2:1-Führung seine Kontrahentin Monika Martin ins Stechen zu zwingen. Sie sicherte damit den dritten Punkt, während ihr Teamkollege Roberto Di Donna das Stechen kurz darauf nach beidseitig hervorragenden 385 Ringen gegen Fürths Dänin Susanne Meyerhoff mit 8:10 verlor.

In Glanzform präsentierten sich Ötlingens Daniel Barner, Borys Graytser und Stefan Scharpf beim 3:2 über Ulrichsögl. Vor 200 Zuschauern verloren die Gastgeber deshalb auch die Begegnung und schweben weiter in Abstiegsgefahr, während Ötlingen wie Fürth bei jeweils vier Mannschaftspunkten Richtung Finale blicken.

Die Waldenburger sicherten ihren dritten Platz durch das mühsame 3:2 über Ludwigsburg ab. Doch das ohne ihren Russen Vladimir Gontscharow angetretene Team tat sich in den einzelnen Begegnungen schwer. Mit nur zwei Zählern müssen die Schwaben aus Ludwigsburg jetzt auch noch zittern. Ihr Spitzenschütze Andreas Schneider vergab gegen Leo Braun den Sieg, weil er mit den letzten fünf Schüssen fünfmal die Neun traf und deshalb Braun mit 373:375 unterlag.

Bericht: Harald Strier


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