Europameisterschaften
EM-Qualifikation Wiesbaden: Schnellfeuer-Junioren ermitteln EM-Team
Die Junioren-Weltmeisterschaft in Suhl (17. bis 25. Juni) ist in diesem Jahr DER große Höhepunkt für die deutschen Nachwuchs-Schützen, und darauf ist Vieles ausgerichtet. Doch vor der WM finden zahlreiche andere Wettkämpfe statt, wie beispielsweise die EM in Osijek/CRO (7. bis 17. Mai), für die am 7./8. März die deutschen Schnellfeuerpistolen-Junioren ihre Qualifikation durchführen.

Bundestrainer Detlef Glenz hat sechs Junioren am Start, diese werden drei Komplett-Programme schießen, d.h. 3x60 Schuss, von denen die zwei besten Ergebnisse in die EM-Qualifikation einfließen. Aktuell haben die Junioren bereits eine intensive Vorbereitung hinter sich (Glenz: „Wir hatten mehrere Lehrgänge im 14-Tage-Rhythmus!“), nun gilt es. Wobei die Generalprobe am vergangenen Wochenende misslang: „Ich war recht positiv bis zum vergangenen Wochenende. Als wir am Sonntag aufgehört haben, habe ich den Jungs gesagt: Es kann nur besser werden.“
Glenz hofft, „dass mindestens einer 570 Ringe schießt“, zumal dies wohl auch notwendig ist, um bei der EM in das Finale einzuziehen. Später in Suhl dürfte das nicht für den Einzug unter die Top Acht reichen: „Bei der WM muss Ende 570 geschossen werden, um ins Finale zu kommen. Dort wird die Konkurrenz mit den Asiaten deutlich härter sein“, so Glenz. Bei der WM sind übrigens alle sechs DSB-Junioren am Start.
Auch die anderen Disziplinen bestreiten demnächst ihre Qualifikationen für EM und/oder WM: So kommen vom 13. bis 15. März die Gewehr-Juniorinnen und -Junioren nach Wiesbaden, dort geht es um Teil eins der Qualifikation sowohl für die EM als auch für die WM. Am gleichen Wochenende sind die Compounder im Einsatz (in Frankfurt am Main), es folgen im März und April die Sportpistolen-Frauen und -Juniorinnen, die Gewehrschützen sowie die Skeet- und Trap-Nachwuchsschützen. Und auch die Schnellfeuer-Männer schießen in Kürze um die EM: Glenz bittet seine Schützen am 10./11. März nach Wiesbaden an die Schießlinie zu Teil 1 der EM-Qualifikation, ehe Teil zwei beim Grand Prix in Breslau/POL (19.-22. März) folgt.
Die anstehenden Qualifikationen
- 10./11. März: Teil 1 EM-Qualifikation Schnellfeuer-Männer in Wiesbaden (Teil 2 in Breslau)
- 13./14. März: Teil 1 EM-Qualifikation Compound in Frankfurt (Teil 2 27.-29. März in Hanau)
- 13.-15. März: Teil 1 EM- und WM-Qualifikation KK Gewehr Junioren in Wiesbaden (Teil 2 25.-29. März in Dortmund)
- 20.-22. März: EM-Qualifikation Sportpistole in München
- 25.-27. März: EM- und WM-Qualifikation Sportpistole Juniorinnen sowie WM-Qualifikation Luftpistole Junioren in Dortmund
- 25.-29. März: WM-Qualifikation Luftgewehr Junioren in Dortmund
- 19.-25. März: Teil 1 EM-Qualifikation KK Gewehr in Dortmund (Teil 2 16.-19. April in München)
- 18./19. April: Teil 1 WM-Qualifikation Skeet & Trap Junioren in Wiesbaden (Teil 2 9./10. Mai in Suhl)
- 14.-16. Mai: Teil 1 EM-Qualifikation Recurve- & Compound-Junioren in München (Teil 2 26.-28. Juni in Hamm)
Folgende Schnellfeuer-Junioren sind bei der EM-Qualifikation in Wiesbaden dabei
Arne Schallus (Suhl), Ben Spangenberg (Niederaula), Philip Liebrecht (Isernhagen), Fiete Kühn (Stralsund), Fynn Kramer (Heidelberg), Colin Hilk (Mittenaar-Ballersbach, außer Konkurrenz, da zu EM verhindert)
