Weltcup

Florian Schmidt knapp am Finale Freie Pistole vorbei

22.05.2016 11:05

Beim Weltcup für Gewehr und Pistole des Internationalen Schießsportverbandes ISSF auf der Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück konnte im ersten Wettkampf des zweiten Tages, Freie Pistole Herren, kein Starter des Deutschen Schützenbundes das Finale der besten Acht erreichen.

Florian Schmidt (Frankfurt/Oder/Foto) war mit 560 Ringen und Platz elf aber ganz knapp am Eintritt in die Medaillenrunde gescheitert, denn nur das schlechtere Innenzehnerverhältnis gab den Ausschlag gegen den 30-jährigen Brandenburger, der einen kämpferischen Wettkampf bestritt. Nach verhaltenem Beginn von 92, 95 sowie 91 Ringen und einem Platz im Mittelfeld, steigerte er sich mit 95, 94 und 93 Ringen und hatte am Ende das Finale in Sichtweite.

Michael Schwald (Freiburg) begann dagegen stark, war nach 94 und 96 Ringen sogar unter den besten vier Schützen der Rangliste, konnte dieses Niveau jedoch im weiteren Verlauf nicht ganz halten und musste am Ende mit 555 Ringen und Platz 26 vorlieb nehmen. Philipp Grimm (Volkach), der dritte Teilnehmer des DSB in diesem Wettbewerb, kam mit 554 Zählern auf Rang 30.

Pablo Carrera (Spanien) gewann den Wettbewerb mit 193,9 Ringen im Finale vor Wei Pang (China), der sich mit 190,3 Zählern die Silbermedaille holte. Die Bronzemedaille ging mit 170,4 Ringen an Jongoh Jin (Südkorea).

Auch im Wettbewerb Sportpistole Damen konnte heute keine der drei Starterinnen des Deutschen Schützenbundes in das Finale und damit in die Nähe der Medaille kommen. Drei Ringe fehlten Stefanie Thurmann (Frankfurt/Oder) nach den beiden Halbprogrammen des Vorkampfes. Im Präzisionsdurchgang kam sie auf 289 Ringe und ließ im Duelldurchgang 290 Zähler folgen. Addiert kam die Brandenburgerin auf insgesamt 579 Ringe und den 18. Platz.

Monika Karsch (Regensburg) kam nach 287 und 289 Ringen auf ein Gesamtergebnis von 576 Zählern, die Rang 31 bedeuteten und Sandra Hornung (Regensburg) wurde nach 282 und 284 Ringen in den beiden Halbprogrammen mit 566 Ringen auf dem 61. Platz notiert.

Im Finale um Gold und Silber siegte Jingjing Zhang (China) gegen Olena Kostewitsch (Ukraine) mit 7:1, die Bronzemedaille ging im kleinen Finale um Platz drei an Naphaswan Yangpaiboon (Thailand), die Antoaneta Bonewa (Bulgarien) mit 7:3 bezwang.

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Foto: © Harald Strier/DSZ