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„Freizeitmesse 2004“ mit interessanten Schießsportangeboten

10.03.2004 00:00

Eine Woche vor der Internationalen Waffenausstellung (IWA) in Nürnberg hat dort die "36. Freizeitmesse 2004" stattgefunden. Dies ist eine der größten Messen in Bayern für Freizeit, Garten und Touristik und über 190.000 Besuchern. Der Einzugsbereich dieser Veranstaltung erstreckt sich von Ober- und Niederbayern über die Oberpfalz, Sachsen, Thüringen bis nach Hessen, Baden und Württemberg.

 

Unter der Leitung von Dieter Ohmayer stellte der Bayerische Sportschützenbund in diesem Jahr bereits zum dritten Mal einem breiten Publikum Schießsport vor, wie er im Deutschen Schützenbund ausgeübt wird. Die Besucher konnten sich in das Schießen mit Luftgewehr, Luftpistole, Biathlon (10m), der mehrschüssigen Luftpistole sowie dem Bogenschießen einweisen und unterrichten lassen. Jedem Interessenten wurden die Adressen der Vereine des BSSB in seiner nächsten Umgebung als Computerausdruck mitgegeben.
 
Darüber hinaus gaben Fachleute über alle Bereiche des Sportschießens Auskunft. Ein spezieller Service wurde Schützenmeistern oder Vereinsvorständen im neuen DSB-Vorhaben "Lichtschießen" angeboten. Hier war ungewöhnlich reges Interesse vorhanden. Nicht eine einzige negative Meinung wurde gegen das geplante Vorhaben, mit Lichtschießen jüngere Altersgruppen anzusprechen, vorgebracht.
 
Im Gegenteil: Es waren viele Aussagen zu hören, dass es höchste Zeit für den Deutschen Schützenbund sei, aktiveres Schießen im Verband als zusätzliches Angebot zu installieren. Mit dieser Demonstration zeigte der Bayerische Sportschützenbund, dass der Schießsport durchaus Angebote machen kann, die von einer breiteren Bevölkerung gewünscht werden, die sich bisher eher distanziert zum gewohnten statischen Sportschießen geäußert hat.
 
Es wurde auf dieser Messe bewiesen, dass Schießsport nach wie vor ein höchst interessanter Breitensport für alle Bevölkerungsschichten sein kann, wenn er die Komponenten Spaß und Dynamik in neue Disziplinen integriert. Jedoch zeigte diese Messe andererseits auch, dass es dringend notwendig ist, zeitgerechten Schießsport anzubieten, um bei jüngeren Bevölkerungsteilen noch aktuell zu sein.