Allgemeines

Hörenswertes WDR-Interview zum Thema „Muslimischer Schützenkönig“

06.08.2014 11:30

In den letzten Tagen hat die Tatsache, dass ein Mitglied der Schützenbruderschaft St. Georg in Werl-Sönnern Schützenkönig wurde und dem Islam angehört, in der ganzen Republik für Aufsehen gesorgt, weil er in einem Verein die Königswürde erlangte, in dem laut dem Bund Historischer Deutscher Schützenbruderschaften (BHDS) nur „christliche Menschen“ Mitglied sein dürfen.

Auch der Deutsche Schützenbund hat in dieser Zeit sehr viele Anfragen bekommen, obwohl die Medien überwiegend klar und deutlich berichtet hatten, dass der Verein von Mithat Gedik dem BHDS und nicht dem DSB angehört.

Der Deutsche Schützenbund, so wurde auch in vielen Tageszeitungen berichtet, kennt diese Problematik der eingeschränkten Mitgliedschaft auf eine Glaubensrichtung nicht, hat aber stets den Respekt vor den historischen Schützenbruderschaften bekundet.

In einem interessanten Interview des Westdeutschen Rundfunks erklärt Brauchtumsforscher Professor Manfred Becker-Huberti, der lange Zeit auch Pressesprecher des Erzbistums Köln war, sehr anschaulich die Unterschiede zwischen kirchlichen Schützenbruderschaften und weltlichen Schützenvereinen, wie sie im Deutschen Schützenbund vorhanden sind.

Zum Interview des WDR führt dieser Link.

Im Übrigen wurde der Deutsche Schützenbund in der Vergangenheit mit einigen seiner Vereine gerade für seine aktive Integrationsarbeit ausgezeichnet. Ein schönes Beispiel bietet dafür die Schützengesellschaft Neu-Isenburg, zu dem dieser Link führt.