Bundesliga

HSG München und SGI Waldenburg erste Finalmannschaften

09.02.2008 00:00

Die HSG München mit dem Luftgewehr und die SGI Waldenburg mit der Luftpistole stehen als erste Mannschaften für das Finale am Sonntag Mittag in Paderborn fest. Das Team um die beste Gewehrschützin der Bundesliga, Sonja Pfeilschifter (Foto links in der Begegnung mit Mario Knögler), siegte mit 3:0 im Lokalderby gegen Der Bund München und Waldenburg bezwang den SV Kelheim-Gmünd mit 3:1.

 

Die beiden Teams aus der bayerischen Landeshauptstadt schenkten sich wie immer nichts. Zur Hälfte der Partie war für niemanden ersichtlich, wohin das Blatt sich wenden könnte. Mal zeigte die Hochrechnung Der Bund, mal die HSG jeweils knapp in Front.

Die Schützen von Der Bund waren generell schneller als ihre Kontrahenten. Dies sollte Druck aufbauen, denn mit einem guten Ergebnis früh abgeschlossen, kann der Schütze zusehen, wie sein Gegner sich bemühen muss, das vorgelegte Resultat zu schlagen.

Diesmal ging die Rechnung jedoch nicht auf. Die schnellen Maximilian Selb an Position fünf, Benjamin Aicher an Position drei und Norbert Ettner an zweiter Position hatten frühzeitig ihren Wettkampf beendet. 391, 394 und 392 Ringe waren für die drei Schützen von Der Bund München eigentlich nicht schlecht, doch Rebecca Frank war an fünfter Position die Erste, die die Nerven behielt und sich mit 396 Ringen den Sieg gegen Maximilian Selb sicherte.

Auch Silvia Rachl an Position zwei der HSG ließ sich Zeit, konzentrierte sich ganz auf ihren Wettkampf und besiegte Norbert Ettner schließlich mit 394:392. Thomas Farnik kam am Ende ebenfalls auf 394 Ringe und egalisierte das Ergebnis von Benjamin Aicher.

Zu einem Stechen kam es aber nicht mehr, denn zwischenzeitlich hatte Michael Winter beim 392:390 gegen Sylvia Aumann den dritten Mannschaftspunkt für die HSG gewonnen und die Regel besagt, dass ein Stechen nicht mehr stattfindet, wenn die Gesamtpartie schon entschieden ist.

Aus dem gleichen Grund musste auch Sonja Pfeilschifter nicht mehr in die „Verlängerung“, denn auch sie hatte nach den 40 Schuss wie ihr Gegner Mario Knögler 395 Zähler auf dem Konto. Damit gewann die HSG mit 3:0 gegen Der Bund.

Nach seinen glänzenden 391 Ringen im Viertelfinale gegen den PSV Olympia Berlin war es wiederum Wladimir Gontscharow (Foto rechts), der für die SGI Waldenburg zum Punktgarant wurde und beim 388:381 gegen Roberto Di Donna (Foto links) ein Weltklasseergebnis erzielte.

Der SV Kelheim-Gmünd wehrte sich lange Zeit gegen den Meister der Jahre 2005 und 2006, stand aber am Ende auf verlorenem Posten. Neben dem russischen Star waren es diesmal vor allem die hinteren Positionen, die für die Schützen aus Baden-Württemberg die Punkte brachten.

Wolfgang Renner beim 381:377 gegen Monika Martin auf Position vier und Michael Peirick mit exakt dem gleichen Ergebnis gegen Thomas Kirchmeier an fünfter Position waren die Matchwinner der Waldenburger.

Sebastian Rosner gelang beim 382:369 gegen Leo Braun der Ehrenpunkt für Kelheim-Gmünd, Munkhbayar Dorjsuren (Kelheim-Gmünd) und Patrik Lengerer (Waldenburg) trennten sich 378:378, doch auch hier musste nicht mehr gestochen werden, da die Mannschaftsentscheidung mit 3:1 für Waldenburg schon gefallen war.

Alle Ergebnisse vom Bundesligafinale in Paderborn finden Sie hier.

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