International

ISAS Dortmund: Siege und Medaillen für DSB-Schützen

26.03.2026 10:55

An den ersten Tagen des 38. Internationalen Saisonauftakts für Sportschützen (ISAS) standen die Frauen und Männer in den olympischen Gewehr- und Pistolen-Disziplinen im Fokus. Dabei konnten einige der DSB-Kaderathleten überzeugen und Siege bzw. Medaillengewinne feiern. Vier Gewehrschützen qualifizierten sich zudem für die finale Stufe der EM-Qualifikation im KK-Dreistellungskampf.

Foto: WSB / Krönung eines tollen Wettkampfes: David Koenders gewinnt im KK-Dreistellungskampf vor Lorenzo Bacci/ITA (links) und Emanuel Soderlund/SWE.
Foto: WSB / Krönung eines tollen Wettkampfes: David Koenders gewinnt im KK-Dreistellungskampf vor Lorenzo Bacci/ITA (links) und Emanuel Soderlund/SWE.

Für die Sportlerinnen und Sportler, die im Kleinkaliber-Dreistellungskampf an den Start gingen, gab es von Bundestrainer Wolfram Waibel klare Vorgaben: Die beiden Erstplatzierten würden sich für die finale EM-Qualifikation mit den dafür gesetzten Athleten Anna Janßen, Larissa Wegner, Nele Stark, Max Ohlenburger, Maximilian Dallinger, Maximilian Ulbrich und Daniel Bühlmeyer qualifizieren. Zudem war mindestens ein Ergebnis von 590 Ringen erforderlich. Einem Quartett gelang dies: Hannah Steffen-Dix, Lisa Grub, Lea Ruppel und David Koenders schossen sehr stark und konstant: "Bei den Frauen laden wir mit Lea Ruppel eine Person mehr zur zweiten Qualifikation ein. Sie war WM-Starterin und und hat die Norm von 590 auch geschafft - von daher passt sie sehr gut dazu", so Waibel. Die drei Frauen lagen fünf Mal über den geforderten 590 Ringen mit den Top-Werten von Steffen-Dix und Grub mit jeweils 594 Ringen. In den jeweiligen Finals belohnten sich Ruppel (3. Platz) und Steffen-Dix (2. Platz) zudem noch mit Podest-Plätzen. Noch besser zeigte sich David Koenders, der nach 592 Ringen im ersten Programm („Nach meinen 592 im ersten Programm ist schon einmal viel Last von meinen Schultern gefallen!“) 595 Ringe erzielte und dementsprechend hochzufrieden war: „Ich war inklusive Luftgewehr in allen vier Finals, habe am Ende noch eine Goldmedaille mitgenommen und bin deswegen maximal mit meiner Gesamtleistung zufrieden. Der Fokus war auf Kleinkaliber, dementsprechend musste ich jetzt liefern. Im zweiten Programm konnte ich dann noch eine Schippe drauflegen. Soweit ich weiß, ist das ein deutscher Rekord! Aber am wichtigsten war für mich, dass mein Training gewirkt hat und ich das umsetzen konnte, was ich wollte. Ich habe von Schuss zu Schuss gekämpft und versucht, jeden Schuss optimal vorzubereiten. Der Plan ist super aufgegangen.“ Das Ganze krönte er noch mit dem Sieg im Finale: „Der Finalsieg war die Kirsche auf der Torte. Ich habe als Erwachsener noch kein internationales Finale gewonnen, von daher war es eine Premiere:“

Weitere Top-Ergebnisse lieferten Robin Walter (1. & 3. Platz), Susanne Neisinger (1. Platz) und Eduard Baumeister (3. Platz) mit der Luftpistole, Daniel Bühlmeyer (3. Platz), Nele Stark (2. Platz) und Hannah Steffen-Dix (1. Platz) mit dem Luftgewehr. Vor allem der Sieg von Steffen-Dix war spektakulär, denn sie führte bis zum 22. Finalschuss. Dann unterlief ihr eine 9,4 und Olympiasiegerin Chiara Leone/SUI zog an ihr mit 0.6 Ringen vorbei. Doch im letzten Finalschuss – einer perfekten 10,9 – bog Steffen-Dix das Ergebnis nochmals um und siegte mit 0,2 Ringen Vorsprung.

Vom 26. bis 29. März folgen nun die Wettkämpfe der Juniorinnen und Junioren, dabei geht es für die Gewehr- und Pistolenschützen um WM- und/oder EM-Qualifikation.

Foto: WSB / Susanne Neisinger siegte im ersten Wettkampf mit der Luftpistole.
Foto: WSB / Susanne Neisinger siegte im ersten Wettkampf mit der Luftpistole.

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