International

ISAS-Late-Night-Show mit Final-Doppelpack

25.03.2018 19:06

„Welcome to the westphalian Late Night Show!“, so begrüßte Moderator Philipp Schulz die Anwesenden, die es bis so spät in die Nacht ausgehalten hatten. In gleich zwei Wettbewerben standen die Sieger erst kurz vor 11 Uhr fest! In der Junioren- und Juniorinnenklassen des Dreistellungs-Kampfes wurden die Finals zu einer echten Abendveranstaltung, die zudem noch als Doppel-Finale ausgetragen wurden.

Das Finale der Junioren konnte, wie auch schon im Juniorenfinale LG der Norweger Benjamin Karlsen für sich entscheiden. Mit einem Finalergebnis von 456,5 ließ er seinen Landsmann Vegard Nordhagen mit 450,6 Ringen und den Franzosen Nicolas Mompach mit einer Ringzahl von 438,4 auf den Plätzen zwei und drei hinter sich. Bester Deutscher wurde Colin Fix (Pforzheim) mit 408,4 Ringen im Finale auf dem 6 Platz. Die Fahne der Westfalen hielt Marc Hülsmann (Bielefeld) als bester Schütze auf Platz 34 mit 1105 Ringen im Vorkampf aufrecht.

Bei den Juniorinnen konnten wir uns sogar über zwei deutsche Medaillen freuen. Holte Hannah Steffen (Ohlweiler) mit 439,9 Ringen im Finale erst die Bronzemedaille nach Hause, erkämpfte sich Sophie Petry (Neuweiler) den ersten Platz und die Goldmedaille mit einer Gesamtringzahl von 451,2. Sie schob sich mit ihrem letzten Schuss noch vor die Dänin Stephanie Grundsöe mit einem Endergebnis von 450,1. Beste Westfälin wurde Emily Sauerland (Soest) mit einem Ergebnis von 1100 Ringen auf dem 52. Rang.

Richtig lustig wurde es in den Pausen. In der 6-minütigen ersten Changeover and Sightingtime hieß es „Have a break – have a Kitkat“ oder bei uns Westfalen in diesem Fall „a Lollipop“ und in der zweiten wurden die neun Minuten dafür genutzt, in Geschicklichkeitsspielen Anti-Stressbälle zu gewinnen. Das Publikum hatte jede Menge Spaß und schon ging es weiter mit dem Wettkampf.

Ihre zweite Goldmedaille beim 34. ISAS gewann Jenny Merker (Dresden) mit der Luftpistole. Nach dem Sieg im Mixed-Wettbewerb gewann die 15jährige mit 243,9 Ringen den Einzelwettbewerb vor den beiden Französinnen Camille Jedrejewski und Kateline Nicolas mit jeweils einem Finalergebnis von 233,5 und 213,1. Beste Westfälin wurde Nathalie Meister (Kreuztal) mit 533 Ringen auf Platz 23. Jenny Merker sollten wir nach diesem ISAS auch weiterhin national, wie auch international auf dem Schirm haben. Auf die Frage, woher diese guten Leistungen kommen antwortete ihr Trainer nur: „Selbstvertrauen, ganz viel Selbstvertrauen. Mit unseren Schützen ist das technische Training, aber auch die mentale und persönliche Prägung sehr wichtig.“

Aber auch die Franzosen bekamen die Chance, ihre „Marseillaise“ bei der Siegerehrung zum Besten zu geben. Man hätte sich das Abspielen der Hymne fast sparen können. Während der Trainer der Junioren den Dirigenten spielte, um alle im Takt zu halten, ertönte das gesamte Obergeschoss des LLZ Dortmund durch die französische Nationalhymne. Ein unvergleichlicher Genuss, wenn auch manchmal etwas schief.

Im Finale der Junioren Schnellfeuerpistole ging es bis zuletzt spannend zu. Dort gewann der Franzose Tristan Picat Re mit 18 Hits. Florian Jäger (Thüringen) erkämpfe sich in einem Feld aus drei Franzosen mit 16 Hits verdient den zweiten Platz und somit die Silbermedaille. Der dritte Platz ging ebenfalls an Frankreich in Person von Leo Juret mit 13 Hits. Allen Gewinnerinnen und Gewinnern herzlichen Glückwunsch.