Bundesliga

Klare Verhältnisse im ersten Viertelfinale

09.02.2008 00:00

Mit einem souveränen 4:1-Erfolg über den BSV Buer-Bülse ist die HSG München mit dem Luftgewehr beim Bundesligafinale in Paderborn eine Runde weitergekommen und steht nun in der Vorschlussrunde. Das Halbfinale heute Nachmittag erreichte mit der Luftpistole auch der SV Kelheim-Gmünd durch ein 3:2 gegen die Sportschützen aus Fahrdorf.

 

Nadine Kuhlmann (BSV Buer-Bülse/Foto rechts) war wieder einmal die schnellste Schützin im gesamten Feld. Nach 24 Minuten war die Gelsenkirchnerin schon mit ihrem Wettkampf fertig. Nach 40 Schuss standen für sie 389 Ringe auf der Anzeigetafel. Dies reichte jedoch nicht, denn auf der Position zwei war ihre Gegnerin Silvia Rachl (HSG München/Foto links) stärker. Nach zwei 98-er-Serien schoss die junge Bayerin zwei Mal optimale 100 Ringe und sicherte ihrer Mannschaft mit insgesamt 396 Zählern den Punkt.

Auch die beste Schützin der gesamten Bundesliga, Sonja Pfeilschifter, ließ ihrem Gegner aus Westfalen, Torsten Krebs, keine Chance und siegte am Ende klar mit 396:386. An der Spitzenposition war während des gesamten Verlaufs klar, dass die Siegerin Sonja Pfeilschifter heißen würde.

An Position vier war die Begegnung nur zu Beginn spannend, als Are Hansen (BSV Buer-Bülse) die Partie gegen Michael Winter noch ausgeglichen halten konnte. Im weiteren Verlauf zog der Schütze aus der bayerischen Landeshauptstadt jedoch Ring für Ring davon und nach knapp 40 Minuten war klar, dass Are Hansen seinen Gegner nicht mehr einholen konnte. Damit war auch der dritte und entscheidende Mannschaftspunkt an die HSG München gegangen und die gesamte Partie entschieden. 393:388 hieß es zum Schluss für Michael Winter.

Thomas Farnik (HSG München) erhöhte das Ergebnis noch durch einen 395:390-Erfolg gegen Alexandra Christ (BSV Buer-Bülse) und lediglich Maik Eckhardt (BSV Buer Bülse) konnte durch seinen knappen 389:388-Erfolg gegen Rebecca Frank (HSG München) für die Westfalen den Ehrenpunkt erzielen.

„Heute hat man gesehen, dass uns ein internationaler Spitzenmann wie Jozef Gönci einfach fehlt,“ so Buer-Bülses Trainer Uwe Linn nach dem Wettkampf, „da ist von vorne herein der Punkt auf Position eins weg und das strahlt auf das gesamte Team aus. Bei Alexandra Christ und Torsten Krebs macht sich das Fehlen der früheren internationalen Vergleiche natürlich bemerkbar. Trotz alledem, das 4:1 für die HSG München geht voll in Ordnung.“

Das 3:2 zwischen dem SV Kelheim-Gmünd und den Sportschützen aus Fahrdorf klingt zwar knapp, doch zeigten die Hochrechnungen während des gesamten Verlaufs der Partie einen Sieg für die Süddeutschen an.

An der Spitzenposition hatte der italienische Olympiasieger von 1996 in Reihen der Bayern, Roberto Di Donna (Foto links), gegen Anders Bonander (Foto rechts) die gesamte Begegnung dominiert, doch in der letzten Serie steigerte sich der Schwede, konnte den Rückstand von vier Ringen kompensieren und mit 384:383 schließlich sogar für sein Team punkten. Den zweiten Mannschaftszähler für Fahrdorf sicherte Marius Sommer durch einen 371:370-Erfolg gegen Thomas Kirchmeier.

Die restlichen drei Begegnungen gingen jedoch relativ klar an den Tabellenersten der Vorrundengruppe Süd. Munkhbayar Dorjsuren, Sebastian Rosner und Thomas Karsch ließen ihren Gegnern Stefan Vollertsen, Erich Moll und Daniel Knuth keine Chance und legten den Grundstein zum verdienten 3:2-Sieg für den SV Kelheim-Gmünd, das den Einzug in das Halbfinale bedeutete.

Alle Ergebnisse vom Bundesligafinale Luftgewehr und Luftpistole in Paderborn finden Sie hier.

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