Olympische Spiele

Los Angeles 2028: ISSF-Qualifikationsweg und -Formate stehen fest

03.07.2026 12:43

Knapp zwei Jahre vor den Olympischen Spielen in Los Angeles 2028 hat der Schießsport-Weltverband ISSF den Qualifikationsweg und die finalen Wettkampfformate bekanntgegeben. Bei der WM in Doha/KAT (1.-14. November 2026) beginnt die Quotenplatzvergabe für die insgesamt 15 olympischen Wettkämpfe mit Flinte, Gewehr und Pistole in LA, die vom 15. bis 23. Juli 2028 ausgetragen werden sollen.

Einiges bleibt beim Alten, einiges ist neu im Vergleich zu den Spielen in Paris 2024. So ist die Starterzahl mit 340 Athleten (170 Frauen, 170 Männer) identisch ebenso wie die Anzahl der Wettkämpfe (sechs für die Männer, sechs für die Frauen, drei im Mixed). In LA erfolgt lediglich der turnusmäßige Wechsel vom Skeet Mixed zum Trap Mixed.

Geändert wurden nach diversen Tests einige Wettkampfformate: So werden in LA in den Disziplinen Skeet, Trap und Schnellfeuerpistole nun acht (vormals sechs) Athleten an den Finals teilnehmen; in den Mixed-Wettbewerben kämpfen nunmehr die vier besten Teams in einem Match um die Medaillen (vorher getrennt um Bronze und Gold); die Finals im Kleinkaliber-Dreistellungskampf der Männer und Frauen behalten ihr bewährtes Format bei, erfahren jedoch eine Anpassung: Die Knieend- und Liegendserien werden zu einer einzigen Phase mit einem gemeinsamen Zeitlimit zusammengefasst.

Das Ziel der überarbeiteten Strukturen zielt darauf ab, „Athleten, Zuschauern und Sendern ein fesselndes Erlebnis zu bieten und zugleich die Präzision, das Können und die mentale Stärke zu präsentieren, die den olympischen Schießsport auszeichnen“, heißt es in einer ISSF-Mitteilung.

Anna Janßen, Florian Peter, Sven Korte und Co kämpfen ab der WM 2026 um einen der insgesamt 316 Quotenplätze, die in den verschiedenen Qualifikationswettbewerben im Zeitraum 2026 bis 2028 vergeben werden. Darüber hinaus sind zwölf Plätze für das Gastgeberland (USA) reserviert, zwölf Plätze sind sogenannte „Universality Places“, die an bis dahin nicht qualifizierte Nationen gehen, um eine breitere weltweite Vertretung zu gewährleisten. Jedes Nationale Olympische Komitee kann nach erfolgter Qualifikation maximal 24 Athleten (zwölf Männer und zwölf Frauen) nominieren, wobei pro Einzelwettbewerb höchstens zwei Athleten zugelassen sind.

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