Weltcup

Manfred Kurzer und Michael Jakosits auf Rang vier und fünf

28.04.2004 00:00

Die zweite Entscheidung des heutigen Tages fiel beim Weltcup in Athen auf der Olympiaschießanlage nach einem spannenden Finale der Laufenden Scheibe. Erfreulich, dass mit Ex-Weltrekordler Manfred Kurzer (Frankfurt/Oder/Foto) und dem Olympiasieger von Barcelona 1992, Michael Jakosits (Homburg), zwei deutsche Schützen daran beteiligt waren.

 

Manfred Kurzer ging nach 580 Ringen im Vorkampf als Vierte in diese Endrunde hinein und hielt diesen Platz nach 99,7 Ringen im Finale auch bis zum Ende. Sein Gesamtergebnis lautete 679,7 Ringe. Michael Jakosits, der durch ein siegreiches Stechen erst in dieses Finale gekommen war, konnte sich dagegen sogar um einen Rang verbessern und belegte nach einer Finalleistung von 99,3 Ringen mit 678,3 Zählern den fünften Platz im Gesamtklassement.
 
DSB-Sportdirektor Heiner Gabelmann sah eine kämpferische Leistung der beiden deutschen Schützen: „Manfred und Michael haben im Finale permanent versucht zu attackieren, aber vorne haben die ersten Drei durch eine ebenfalls starke Leistung alles dicht gemacht.“
 
An der Spitze ließ Miroslav Janus (Tschechische Republik) jedoch keinen Zweifel daran, wer heute in der griechischen Hauptstadt der Sieger sein würde. Mit 586 Ringen als Führender in das Finale gegangen, behauptete der Tscheche diesen Platz auch mit 99,5 Ringen im Finale und gewann den vorolympischen Weltcup mit insgesamt 685,5 Ringen deutlich.
 
Dahinter auf Rang zwei der amtierende Weltmeister Dimitri Lykin mit 682,6 Ringen vor seinem Landsmann Alexander Blinow (beide Russland), der für eine Gesamtleistung von 681,3 Ringe mit der Bronzemedaille ausgezeichnet wurde. Marko Schulze (Neufahrn) belegte als dritter Teilnehmer der Deutschen Schützenbundes Platz 27 mit 565 Ringen.
 
Alle Ergebnisse vom vorolympischen Weltcup in Athen finden Sie hier.